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OIL/Preise gestiegen - Schwächerer US-Dollar stützt

Dieser Inhalt wurde am 18. November 2009 - 13:40 publiziert

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gestützt durch einen wieder schwächeren US-Dollar gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember kostete im Mittagshandel 79,90 Dollar. Das waren 76 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zu Januar-Auslieferung stieg um 83 Cent auf 79,80 Dollar.
Vor allem der wieder schwächere US-Dollar stütze die Ölpreise, sagten Händler. Nach Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke war der Dollar am Dienstag noch deutlich gestiegen. Diese Gewinne gab er am Mittwoch jedoch wieder fast vollständig ab und beflügelte so auch wieder die Ölpreise.
Unterstützung hatten die Ölpreise auch von neuen Lagerdaten aus den USA erhalten. Am Dienstag hatte das private American Petroleum Institute (API) einen deutlichen Abbau der Ölvorräte gemeldet. Die Investoren warten nun gespannt auf die Daten des Energieministeriums, die am Nachmittag anstehen. Laut Händlern bleibt es für den US-Ölpreis schwierig die Marke von 80 Dollar nachhaltig zu überschreiten.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 76,97 US-Dollar. Das waren 48 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/bf

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