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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Anhaltende Sorgen um die Weltkonjunktur haben die Ölpreise am Donnerstag kräftig unter Druck gesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete am Abend 72,22 US-Dollar. Das waren 3,41 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sackte um 3,23 Dollar auf 71,78 Dollar ab.
Händler führten die kräftigen Abschläge vor allem auf die schwache Verfassung der Aktienmärkten zurück. Diese wiederum wurden unter anderem von schwachen Konjunkturdaten aus China und den USA belastet. So ist der viel beachtete Einkaufsmanagerindex in diesen für die Weltkonjunktur wichtigen Ländern jeweils gesunken. Dies wurde an den den Märkten als konjunkturelles Schwächesignal der weltweit zwei grössten Ölverbrauchers gewertet.
Dass die unlängst begonnene Hurrikansaison in Amerika Rohöl spürbar verteuern könnte, hält die Commerzbank für eher unwahrscheinlich. Die Lager an Rohöl, Erdgas und Ölprodukten seien reichlich gefüllt, so dass kurzfristige Angebotsunterbrechungen kompensiert werden könnten, heisst es in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings könnte die Ölproduktion in den kommenden Monaten durchaus beeinträchtigt werden. Die diesjährige Hurrikansaison dürfte Wetterprognosen zufolge stark ausfallen.
Leicht gesunken ist auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 72,51 Dollar. Das waren 18 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/ck

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