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Praktiker wartet auf den Frühling

Dieser Inhalt wurde am 21. Mai 2010 - 17:05 publiziert

SAARBRÜCKEN (awp international) - Deutschlands zweitgrösste Baumarktkette Praktiker wartet auf den Frühling. "Solange sich die Sonne kaum blicken lässt, läuft auch das um diese Jahreszeit so wichtige Gartengeschäft noch recht schleppend", sagte Vorstandschef Wolfgang Werner am Freitag auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Saarbrücken. "Wir hoffen, dass sich das jetzt anhaltend bessert." Die aktuelle Umsatzentwicklung entspreche noch nicht den Erwartungen. Die Hauptversammlung billigte den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, für 2009 wie im Vorjahr eine Dividende von 0,10 Euro pro Aktie zu zahlen.
Praktiker hatte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wegen des strengen Winters und der Wirtschaftsschwäche in Ost- und Südeuropa einen Umsatzrückgang verbucht: Die Erlöse lagen mit 747,9 Millionen Euro um 6 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Fehlbetrag im traditionell schwachen ersten Quartal stieg leicht von 37 Millionen Euro auf 37,5 Millionen Euro, hatte das Unternehmen Ende April berichtet. Damals wurde auch der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Danach soll der Umsatz (2009: 3,7 Milliarden Euro) leicht steigen, das Ergebnis soll deutlich wachsen. 2009 hatte das operative Ergebnis (EBITA) 62,8 Millionen Euro betragen.
Werner kündigte an, die Kette wolle den Anteil ihrer Eigenmarken am Nettoumsatz von 27 auf 40 Prozent ausbauen. Dabei sollen die meisten der jetzt unter sechs verschiedenen Namen angebotenen Eigenprodukte das einheitliche Label "Praktiker" bekommen. "Wo Praktiker drin ist, soll künftig bis auf wenige Ausnahmen auch Praktiker draufstehen", sagte Werner.
Praktiker ist nach OBI die zweitgrösste Baumarkette in Deutschland. Die Gruppe betreibt - inklusive der im Februar 2007 übernommene Max- Bahr-Kette - mehr als 440 Märkte in zehn Ländern. In Deutschland ist das Unternehmen an knapp 340 Standorten vertreten./jf/she

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