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DÜSSELDORF (awp international) - Das Emirat Abu Dhabi will einem Pressebericht zufolge die Zusammenarbeit mit ThyssenKrupp im Marinebereich vertiefen. Derzeit werde überlegt, die Werftengruppe Abu Dhabi Ship Building (ADSB) in die geplante Partnerschaft zwischen dem Schiffbauer Abu Dhabi Mar und ThyssenKrupp einzubinden, berichtete das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Verhandlungskreise. Dieser Verbund würde über die bisher geplante Zusammenarbeit von Abu Dhabi Mar und ThyssenKrupp hinausgehen. Die Unternehmen wollten sich in der Zeitung nicht dazu äussern.
ThyssenKrupp und Abu Dhabi Mar hatten sich im Oktober 2009 im Grundsatz geeinigt, dass die Araber den zivilen Schiffbau des Ruhrkonzerns übernehmen. Das Marinegeschäft wollen sie in einem Gemeinschaftsunternehmen fortführen. Weite Teile der Traditionswerft Blohm & Voss gehen damit an den Golfinvestor. Die endgültige Besiegelung der Partnerschaft verzögert sich aber, weil sie inzwischen eine grössere Bedeutung für den Golfstaat gewonnen hat und der Staatsfonds Mubadala bei Abu Dhabi Mar einsteigen soll. Mubadala kontrolliert bereits 40 Prozent von ADSB, dem führenden Schiffsbauer in der Golfregion. Nun soll die Transaktion bis zum Sommer abgeschlossen sein, berichtete die Zeitung.
Wenn dieses Geschäft unter Dach und Fach ist, ist dem Bericht nach gleich der nächste Schritt mit der Ausweitung der Partnerschaft auf ADSB geplant. Das stufenweise Vorgehen gilt als sinnvoll. Denn andernfalls müsste ThyssenKrupp für den Teilverkauf der Marine-Werften neue Genehmigungen von der Bundesregierung und dem Bundeskartellamt einholen. Beide haben dem Joint Venture mit Abu Dhabi Mar bereits zugestimmt./enl/stb/wiz

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