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HAMBURG (awp international) - Die Bundesregierung ist laut einem Pressebericht weiter auf der Suche nach einem deutschen Käufer für Daimlers 7,5-Prozent-Anteil am Luft- und Raumfahrtkonzern EADS . Der Anteil bleibe vermutlich in den Händen eines Bankenkonsortiums, berichtet die Financial Times Deutschland (Montagausgabe). Ein entsprechender Kontrakt soll um drei Jahre verlängert werden. Der ursprüngliche Vertrag laufe im Juli aus.      
Ursprünglich war die Beteiligung der Banken als Übergangslösung gedacht gewesen. Als Daimler 2007 seine Beteiligung an EADS von 22,5 auf 15 Prozent senken wollte, suchte die Bundesregierung nach einem deutschen Käufer für das Anteilspaket, um das deutsch-französische Kräftegleichgewicht bei EADS zu bewahren: Die französische Regierung und der französische Konzern Lagardère halten zusammen ebenfalls 22,5 Prozent.      
Da die Bundesregierung aber keinen langfristig interessierten deutschen Käufer gewinnen konnte, handelte sie mit einem Bankenkonsortium eine Übergangslösung aus: Die Banken sollten die 7,5-Prozent-Beteiligung übernehmen, die Stimmrechte blieben aber bei Daimler. Zwölf deutsche Banken, Credit Suisse, Goldman Sachs und Morgan Stanley liehen Daimler 2007 1,5 Milliarden Euro und nahmen im Gegenzug Daimlers Anteil an EADS samt Vorzugsdividende als Sicherheit./fn/tw

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