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BELGRAD (awp international/APA) - Die Deutsche Telekom und die Telekom Austria (TA) werden derzeit in serbischen Regierungskreisen als Hauptkandidaten für den Erwerb des zum Verkauf stehenden 51-prozentigen Anteils an der Telekom Srbija betrachtet. Dies berichtete die Belgrader Tageszeitung "Danas". Laut dem Blatt hatten Vertreter der zwei Unternehmen bei getrennten Gesprächen mit Regierungsvertretern am Dienstag in Belgrad einige Details des Ausschreibung besprochen.
Die grösste Unbekannte sei das Verhalten der griechischen OTE, berichtete "Danas". Die Griechen hatten laut Medienberichten ihre Absicht bestätigt, ihren 20-prozentigen Anteil zu verkaufen. Bis Dienstag erhielt die Regierung allerdings keine schriftliche Bestätigung dafür. Von der Entscheidung der Griechen hängt der Tageszeitung zufolge der Anteil ab, den der serbische Staat als 80-Prozent-Eigentümer veräussern will.
Für die Telekom Austria stellt sich laut "Danas" auch die Frage des eventuellen Marktmonopols beziehungsweise des Schicksals ihrer serbischen Mobilfunk-Tochter Vip mobile im Falle der Übernahme von Telekom Srbija. Die Telekom Austria würde nämlich durch den Erwerb der Telekom im Mobilfunkbereich einen Zweidrittelanteil am serbischen Markt erlangen. Die seit Mitte 2007 in Serbien tätige TA-Tochter hat derzeit einen 13-prozentigen, die Telekom Srbija dagegen einen 60-prozentigen Anteil am Mobilfunkmarkt.
Von der serbischen Wettbewerbskommission konnte die Telekom Austria bisher keine Stellungnahme zur Zulässigkeit des Kaufs des serbischen Telekomanbieters bekommen. Dies wird laut "Danas" erst nach dem Abschluss des Privatisierungsprozesses erwartet. Telekommunikationsministerin Jasna Matic hatte kürzlich die Telekom Austria gewarnt, dass sie nicht ihre serbische Mobilfunktochter behalten könnte, sollte sie den Mehrheitsanteil an der Telekom Srbija erwerben.
Bindende Angebote können bis zum 21. März 2011 gelegt werden. Die serbische Regierung hatte den Mindestpreis für 51-prozentigen Anteil auf 1,4 Milliarden Euro festgesetzt. Bisher sollen sechs Unternehmen ihr Interesse bekundet haben. Laut "Danas" befindet sich auch die France Telecom inzwischen im Rennen./oz/lo/ags/APA/fn

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