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BERLIN (awp international) - Deutschland wird nach Einschätzung der Bundesregierung bereits in diesem Jahr die Schuldengrenze des Europäischen Stabilitätspakts wieder erfüllen. "Für das laufende Jahr erwartet die Bundesregierung ein gesamtstaatliches Defizit von rund 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts", zitiert das "Handelsblatt" (Mittwoch) aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2011, der dem Blatt vorliegt. Damit würde der Höchstwert des Maastricht-Vertrags von drei Prozent bereits in diesem Jahr wieder unterschritten.
Darüber hinaus erwartet die Bundesregierung eine Fortsetzung des konjunkturellen Aufschwungs. So geht die Regierung für 2011 von einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von 2,25 Prozent aus. Damit würde das Wachstum zwar robust, zugleich aber deutlich niedriger als 2010 ausfallen. Im vergangenen Jahr war die deutsche Wirtschaft mit einem Rekordwert von 3,6 Prozent gewachsen. Der aussenwirtschaftliche Impuls ist laut Regierung inzwischen auf die Binnennachfrage übergesprungen. "Sie entwickelt sich zunehmend zur treibenden Kraft der Wirtschaftsentwicklung."
Die Bundesregierung führt den kräftigen Aufschwung vor allem auf die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt zurück. "Die wirtschaftliche Erholung ist insbesondere ein Beschäftigungsaufschwung", heisst es in dem Bericht weiter. Die Regierung prognostiziert für 2011 eine Arbeitslosenquote von 7 Prozent. Die Arbeitslosenzahl bleibe damit deutlich unter 3 Millionen. 2010 betrug die Arbeitslosenquote 7,7 Prozent./bgf/jsl

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