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HAMBURG (awp international) - Europas zweitgrösster Autokonzern PSA Peugeot Citroën steigt in den indischen Markt ein. Der Konzern werde in Kürze eine endgültige Entscheidung darüber treffen, sagte PSA-Vorstand Jean-Marc Gales der "Financial Times Deutschland" (FTD/Freitagausgabe). "Wenn man global mitspielen will, muss man dort vertreten sein", sagte Gales, der Produkte und Marken verantwortet. Laut indischen Zeitungen verhandelt PSA in dem Boomland über zwei mögliche Standorte. Branchenkreise taxieren die geplanten Investitionen auf rund 700 Millionen Euro.
Damit versucht der französische Konzern, zur globalen Branchenspitze aufzuschliessen. Die Autoindustrie sortiert sich derzeit rapide neu. Experten gehen davon aus, dass nur wenige Megaunternehmen überleben können. Fast alle grossen Autokonzerne versuchen, auf dem schnell wachsenden indischen Markt Fuss zu fassen. Wichtigstes Vorbild von PSA ist Europas Branchenführer Volkswagen . Auch der deutsche Konzern versucht im Moment, seine Präsenz in Indien massiv auszubauen. Mit diesem Ziel war er 2010 beim japanischen Anbieter Suzuki eingestiegen, dem Marktführer in Indien.
?In Indien dürften in wenigen Jahren fünf bis sechs Millionen Autos im Jahr verkauft werden, das Land könnte zum drittgrössten Automarkt der Welt werden?, sagte der PSA-Manager Gales. "Wer dort nicht vertreten ist, verliert Weltmarktanteile." PSA orientiert sich auch bei Technologie und Modellpolitik an den Wolfsburgern. Gales kündigte ein Doppelkupplungsgetriebe für PSA-Autos an. Eine solche automatische Schaltbox ist in viele Autos von VW eingebaut. Ebenso arbeiten die Franzosen an zwei kompakten Geländeautos im Stil des VW Tiguan, die laut Gales 2012 auf den Markt kommen und mit Partner Mitsubishi entwickelt werden.
Peugeot und Citroën müssten in teurere Marktsegmente vorstossen, so Gales: "Wir haben keine Wahl. Wir werden von unten bedrängt von Koreanern und Chinesen, daher müssen wir uns nach oben absetzen, was Qualität, Design und Technik angeht."/zb

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