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Zürich (awp) - Carsten Maschmeyer, Gründer der Swiss-Life-Tochter AWD und grösster Einzelaktionär der Gruppe, will das Wachstum von AWD forcieren. "AWD soll deutlich grösser werden. Dazu hilft neben dem organischen auch das generische Wachstum", erklärte er im Interview mit der "Handelszeitung" (Ausgabe, 28.07.). "Im Moment müssen wir aber das Pulver trocken halten. Praktisch alle Firmen der Welt sind derzeit daran, ihre Kriegskassen aufzustocken. Und auch Swiss Life ist besonders fürsorglich, da sie vielen Versicherten verpflichtet ist."
AWD soll aber nicht nur wachsen, sondern auch profitabler arbeiten. Das Mutterhaus setzte beim Finanzvertrieb rigorose Sparmassnahmen durch. "Das ist ein automatischer Reflex, wenn die Gewinne aus Kapitalanlagen zurückgehen und Reserven gebildet werden sollen", sagte Maschmeyer dazu. Während der Finanzkrise sei das Umfeld auch für AWD schwierig geworden. Der Verkauf von Finanzprodukten sei erschwert worden. "In einer solchen Phase muss man natürlich ganz klar sparen."
AWD stehe aber nicht zum Verkauf. "Es bestehen einzig Pläne, AWD wieder profitabel zu machen und zu vergrössern." Das Ziel von Swiss Life, Marktführer im Altersvorsorgemarkt zu werden, sei ohne eine breite Vertriebsstruktur nicht erreichbar, so Maschmeyer.
Weiter sind laut Maschmeyer die vor einem Gericht in Österreich laufenden Klagen gegen AWD kein Grund zur Sorge. "Es gibt in Österreich keine Sammelklage", beruhigt er. Das Gericht habe die Fälle lediglich gebündelt. "Jeder Kläger muss seine Klage eigenständig einreichen."
In Österreich wird AWD vorgeworfen, Anleger falsch beraten und über das Risiko getäuscht zu haben. Früheren Meldungen zufolge geht es um 2'500 Anleger, die davon betroffen sind. Der gesamte Streitwert wurde von Konsumentenschützern mit 40 Mio EUR beziffert.
mk/uh

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