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S&P: Ausfallrate 2010 bei Non-Investment-Grade Ratings bis zu 11,1 Prozent

Dieser Inhalt wurde am 02. Dezember 2009 - 13:30 publiziert

FRANKFURT (awp international) - Im kommenden Jahr könnte es nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's schlimmstenfalls bei bis zu 75 Unternehmen in Westeuropa mit Non-Investment-Grade Ratings ("BB" und tiefer) Zahlungsstörungen geben. Die mögliche Ausfallrate liege damit bei bis zu 11,1 Prozent, schreiben die Experten in ihrem jährlichen European Corporate Credit Outlook. Das Basisszenario liege bei 8,7 Prozent.
Für das dritte Quartal 2009 dürfte die Ausfallrate mit geschätzten 13,1 Prozent wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreicht haben. Im kommenden Jahr würde sie mit den erwarteten Werten aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie im historischen Durchschnitt liegen. "Die nur langsame wirtschaftliche Erholung wird wahrscheinlich nicht ausreichen, um viele hoch verschuldete Unternehmen mit einer schwachen Geschäftsentwicklung zu verschonen", erwartet S&P.
"2009 war für viele Unternehmen eine Qual und die Schraubzwingen werden sich auch 2010 nur teilweise lockern", stellte Blaise Ganguin, S&P Chief Credit Officer für Europa fest. Zur Begründung führte Ganguin neben einem stärkeren Euro und der Gefahr steigender Zinsen unter anderem die weiter restriktive Kreditvergabe der Banken, schwache Investitionsaussichten und die Erwartung steigender Arbeitslosigkeit an./dr/jha/

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