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Spreitenbach AG (awp/sda) - Die Aargauer und Zürcher Gemeinden im Limmattal wehren sich gegen die Lärmbelästigung durch den Rangierbahnhof Limmattal (RBL). Der "störende, penetrante und schädliche Quietsch-Lärm" müsse verschwinden. Die Gemeinden fordern die SBB und den Bund zum Handeln auf.
Die technische Anlage sei umfassend zu sanieren, verlangten Exponenten des Komitees "Rangierlärm Nein!" am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Spreitenbach AG. Dem Komitee gehören neben Spreitenbach AG die Zürcher Gemeinden Oetwil an der Limmat, Geroldswil sowie die Stadt Dietikon an.
Man habe genug vom Rangierlärm, sagte Paul Studer, Gemeindepräsident von Oetwil an der Limmat. Die Wohnlage in der Gemeinde sei hervorragend - wenn nur der Lärm und die Quietschgeräusche nicht wären.
Es drohten Abwanderungen, Steuerausfälle und Beeinträchtigungen im Immobilienmarkt, hielt Studer fest. Die Gemeinden hatten sich im April zum Komitee zusammengeschlossen, um den Druck auf die SBB sowie auf die Kantons- und Bundesbehörden zu erhöhen.
Die Aussage der SBB, der Rangierbahnhof Limmattal sei saniert, stimme nicht, kritisierte das Komitee. Massgebend dürften nicht juristisch definierte Werte sein, sondern das Empfinden der Menschen.
Bemängelt wird auch, dass keine aktuellen Lärm- und Vibrationsmessungen vorliegen. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hatte Spreitenbach im Februar mitgeteilt, dass die Lärmbelastungen letztmals 1990 gemessen worden waren. Das BAV will das Lärmproblem nach eigenen Angaben nun umfassend analysieren.
Das Komitee verwies auf die Situation beim Rangierbahnhof Muttenz im Baselbiet. Der Rangierbahnhof wird derzeit für 195 Millionen Franken saniert. Unter anderem werden Gleisanlagen optimiert, Stellwerke ersetzt sowie der Lärm- und Gewässerschutz verbessert.

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