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HERZOGENAURACH/HANNOVER (awp international) - Der fränkische Autozulieferer Schaeffler stellt nach der gescheiterten Übernahme von Continental die Weichen für einen Schuldenabbau in Milliardenhöhe. Mit seinen Banken habe sich das Unternehmen auf eine umfassende Refinanzierung geeinigt, teilte Schaeffler am Sonntag in Herzogenaurach mit. Die Banken M.M. Warburg und Metzler, bei denen bisher ein Teil von Schaefflers Conti-Aktien geparkt ist, sollen bis zu 30 Millionen der Papiere an Investoren verkaufen. Der Nettoerlös aus dem Verkauf soll zur Tilgung der Schaeffler-Schulden verwendet werden. Gemessen am Aktienkurs haben die Papiere derzeit einen Wert von gut 1,8 Milliarden Euro.
In einem weiteren Schritt will Schaeffler seinen Anteil an Conti von 42 Prozent auf 49,9 Prozent erhöhen. Dazu will das Unternehmen 15,5 Millionen Conti-Aktien von den Banken übernehmen und den direkt gehaltenen Anteil an dem Konzern mit Sitz in Hannover auf diese Weise ausbauen. Den Angaben zufolge soll die Beteiligung von Schaeffler und den Banken in den kommenden zwölf Monaten nicht weiter schrumpfen.
SCHULDENBERG
Das fränkische Familienunternehmen hatte 2008 versucht, das dreimal so grosse Unternehmen Conti zu schlucken und sitzt seitdem auf einem Schuldenberg. Wie hoch die Schulden des Unternehmens derzeit sind, liess ein Sprecher zunächst offen. Von dem neuen Finanzkonzept verspricht sich Schaeffler neuen Freiraum für seine weitere Entwicklung. Die Finanzierungskonditionen seien deutlich verbessert worden, hiess es. Nun würden weitere strategische Optionen geprüft, um die Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller Conti auszubauen.
Noch im Jahresverlauf soll die Schaeffler GmbH den Angaben zufolge in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Für die im MDax notierte Conti-Aktie sieht Schaeffler gute Chancen, wieder in den Dax aufzusteigen./dwi/stw/DP/stw

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