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Bern (awp/sda) - Freitag, 28. Januar
GUTE ERGEBNISSE ERWARTET: Die Schweizer Versicherer haben sich im vergangenen Jahr dem tiefen Zinsumfeld und einem anhaltend harten Wettbewerb stellen müssen. Operativ dürften sie in der kommenden Bilanzsaison aber gute bis sehr gute Ergebnisse vorlegen, wie der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) voraussagt. In der Schadenversicherung rechnet der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) mit einem Prämienwachstum in allen Sparten von 0,4 Prozent auf 24,3 Mrd. Franken. Grossereignisse wie Naturkatastrophen blieben 2010 aus, was den Versicherern zusätzlich zu einer positiven Schaden-Kosten-Bilanz verholfen habe.
KOF-BAROMETER STABIL: Die Wachstumsverlangsamung der Schweizer Wirtschaft hat sich im Januar nicht fortgesetzt. Das KOF-Konjunkturbarometer verharrte auf 2,10 Zählern, nachdem es in den letzten Monaten stetig gesunken war. Dies deute darauf hin, dass das aktuelle Wachstum der Schweizer Volkswirtschaft in den kommenden Monaten etwa konstant bleibe, teilte die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich mit. Wie die KOF erläuterte, verschlechterte sich die Situation im Baugewerbe leicht. Im Kreditgewerbe blieb die Lage konstant positiv.
ZWIST WEGEN STIMMRECHTS: Der Investor Giorgio Behr facht den Stimmrechtsstreit mit dem Industriekonzern Georg Fischer (GF) erneut an. Er will an der kommenden Generalversammlung beantragen, dass Grossaktionäre mehr Mitspracherecht erhalten sollen. Neu soll ein einzelner Aktionär mit 10 statt 5 Prozent als Aktionär mit Stimmrecht anerkannt werden, wie Giorgio Behr in einer Medienmitteilung schreibt. Der Verwaltungsrat von GF will jedoch grundsätzlich keine starken Einzelaktionäre. Daher ist in den Statuten von GF eine Stimmrechtsbeschränkung auf fünf Prozent festgelegt - egal wie viele Aktien ein Investor besitzt.
DÄTWYLER WÄCHST WIEDER: Nach der Flaute im Vorjahr ist der Mischkonzern Dätwyler im letzten Jahr wieder gewachsen. Der Umsatz erhöhte sich um 17,6 Prozent auf 1,32 Mrd. Franken, wie die Urner Gruppe mitteilte. Einen grossen Anteil am Wachstum hatte die Übernahme der Firma Reichelt. Dätwyler hatte den deutschen Katalogverteiler Ende 2009 gekauft. Werden diese Übernahme sowie negative Wechselkurseffekte herausgerechnet, steigerte Dätwyler die Verkäufe im vergangenen Jahr um 9,8 Prozent. Der starke Franken schmälerte den Dätwyler-Umsatz um 61,4 Mio. Franken, wie es heisst.
MEHR FIRMEN IM KANTON FREIBURG: Die Freiburger Wirtschaftsförderung hat im vergangenen Jahr 30 Unternehmen im Kanton bei einer Neuansiedlung oder beim Ausbau bestehender Anlagen unterstützt. Dadurch sollen rund 830 neue Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt werden die Firmen 450 Millionen Franken in der Region investieren, wie die Wirtschaftsförderung WIF mitteilte. Dies sei der höchste Betrag seit der Gründung der Wirtschaftsförderung im Jahr 1972.
AMERIKANISCHES WACHSTUM: Die US-Wirtschaft ist 2010 so stark gewachsen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Wirtschaftsleistung legte um 2,9 Prozent zu, wie das Handelsministerium nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Allein im vierten Quartal lag das Wachstum bei aufs Jahr hochgerechnet bei 3,2 Prozent. Analysten hatten hier jedoch im Schnitt mit einem stärkeren Anstieg um 3,5 Prozent gerechnet. Wachstumstreiber war zum Jahresende der private Konsum: Er legte um 4,4 Prozent zu, nach 2,4 Prozent im dritten Quartal. Vor allem langlebige Güter waren beliebt.
FORD MIT GEWINNEINBRUCH: Der US-Autokonzern Ford hat im abgelaufenen Quartal wegen der Rückzahlung von Schulden einen Gewinneinbruch um 80 Prozent hinnehmen müssen. Im vierten Quartal 2010 sank der Reingewinn auf 190 Millionen Dollar. Grund sei eine Umschuldung, die mit 960 Millionen Dollar zu Buche geschlagen habe, erklärte Ford. Im Gesamtjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 6,6 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von rund 121 Milliarden Dollar.
mk

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