Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern (awp/sda) - Donnerstag, 24. März
HOHE MANAGERLÖHNE: Die Credit Suisse ist grosszügig mit ihrem Chef. Brady Dougan bekommt dafür, dass er 2010 die Bank geleitet hat, 12,8 Mio. Franken Lohn. 2009 hatte Dougan 19,2 Mio. Fr. kassiert. Im Frühling 2010 bezog er durch ein Belohnungsprogramm aus früheren Jahren zusätzlich noch Aktienwerte über 70 Mio. Franken. Dougans Grundsalär für 2010 besteht aus 2,5 Mio. Franken. Der Rest sind Aktienansprüche und andere Bonuselemente. Der Leiter des Geschäfts in Nord- und Südamerika, Antonio Quintella, bekam 15,6 Mio. Franken. Höchstbezahlter CS-Verwaltungsrat ist Präsident Hans-Ulrich Doerig, der 6,3 Mio. Fr. bekommt, davon 4,3 Mio. Fr. in bar. Auch der Rückversicherer Swiss Re überweist seinen Top-Leuten grosse Summen. Präsident Walter Kielholz erhält 5,9 Mio. Franken. Swiss-Re-Chef Stefan Lippe ist mit 8,7 Mio. Fr. das besthonorierte Mitglied der Konzernleitung.
BELIEBTE SWATCH-GRUPPE: Swatch hat gemäss einer Umfrage in der Schweizer Bevölkerung den besten Ruf aller Grossunternehmen. Der Uhrenkonzern belegt den Spitzenplatz vor der Detailhändlerin Migros und dem Schokoladenhersteller Lindt&Sprüngli, wie das Marktforschungsinstitut GfK bekannt gab. Migros-Konkurrent Coop ist auf dem sechsten Platz. Ebenfalls in den vorderen Rängen sind die Raiffeisenbank (4), der Baugerätehersteller Hilti (5), die Uhrenfirma Rolex (7), und der Lebensmittelkonzern Nestlé (8). Insgesamt umfasst die Rangliste 50 Unternehmen. Der Fragekatalog zu den Konzernen umfasste Kriterien wie Image, Bekanntheit, Qualität und Innovation.
SUNRISE WÄCHST: Sunrise hat sich im wechselvollen Jahr 2010 auf Wachstumskurs gehalten. Der Umsatz stieg um knapp 3 Prozent auf 2,052 Mrd. Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen legte gar um beinahe 9 Prozent auf 542 Mio. Fr. zu. Erfreulich sei der Zuwachs bei den Kunden gewesen, teilte Sunrise in einem Communiqué mit. Die Kundenzahl nahm von 2,85 Mio. auf 2,94 Millionen zu. Vor allem im Mobilfunk habe man neue Kunden anlocken können. Für Schub hätten hier die Alleskönnerhandys - allen voran das iPhone4 - gesorgt.
DATENAFFÄRE ÜBERWUNDEN: Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat nach dem markanten Abfluss wegen der Steueraffäre 2010 wieder mehr Kundengelder verbuchen können. Der Gewinn ist hingegen eingebrochen. Das Ergebnis des Konzerns beträgt 108,5 Mio. Fr. und liegt damit 40,1 Prozent unter Vorjahr. Die gesunkenen Zinsmargen und die Frankenstärke hätten deutliche Spuren hinterlassen, sagte LLB-Chef Josef Fehr. Die Netto-Neugelder beliefen sich auf 2,7 Mrd. Franken, nach einem Abfluss von 1,0 Mrd. Fr. im Vorjahr. Der LLB waren 2005 Kontobelege von einem inzwischen verurteilten Mann gestohlen worden. Dieser hatte mit der Übergabe der Daten an die Steuerbehörden gedroht und 9 Mio. Euro erpresst.
ELMER-VERFAHREN WIRD ÜBERPRÜFT: Die Zürcher Justiz muss vertieft abklären, ob Verantwortliche der Bank Julius Bär ihren früheren Mitarbeiter Rudolf Elmer mit einer offenen Observierung durch Detektive unter Druck setzen wollten. Das Bundesgericht hat dem Whistleblower Elmer Recht gegeben. Rudolf Elmer ist seit Jahren im Clinch mit seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Bank Julius Bär. In die Schlagzeilen geriet Elmer, weil er der Enthüllungsplattform Wikileaks Daten von mutmasslichen Steuersündern übergeben hatte. Elmer wurde Anfang Jahr wegen Verletzung des Bankgeheimnisses verurteilt und erneut verhaftet. Auslöser für das neue Strafverfahren sind zwei Übergaben von Daten-CDs an Wikileaks.
BASELWORLD OFFEN: Bundesrat Didier Burkhalter hat die Weltmesse für Uhren und Schmuck "Baselworld" eröffnet. Mit dabei war auch der indische Handelsminister Anand Sharma. An der weltweit führenden Messe der Branche werden bis 31. März rund 100'000 Besucher erwartet. Die zum 39. Mal stattfindende "Baselworld" ist weltweit die Leitmesse für die Uhren- und Schmuckbranche und mit 160'000 Quadratmeter Fläche auch die grösste Messe in der Schweiz. 1892 Aussteller aus 45 Ländern nehmen daran teil.
OLMA MACHTE GUTE GESCHÄFTE: Der Betriebsertrag der Olma Messen St. Gallen erreichte im vergangenen Jahr 27,4 Mio. Franken (Vorjahr 27,7 Mio. Franken). Damit liegt das Ergebnis nur ganz knapp unter dem Resultat des Vorjahrs, für das eine Spitzenbilanz ausgewiesen wurde. Das Budget wurde um 5,2 Prozent übertroffen. Das Betriebsergebnis der Unternehmung lag mit 8,57 Mio. Franken ebenfalls wesentlich über den Erwartungen. Im Geschäftsjahr 2010 wurden 16 Messen durchgeführt, davon neun Eigen- und sieben Gastmessen. Die Zahl der Veranstaltungen wie Kongresse, Versammlungen und Konzerte beläuft sich auf 105.
MEHR UMSATZ BEI DUFRY: Der Betreiber von Duty-Free-Shops Dufry hat seinen Umsatz 2010 gegenüber dem Vorjahr um 9,7 Prozent auf 2,61 Mrd. Fr. verbessert. Der Reingewinn lag bei 144,8 Mio. Franken, was einem Plus von 48,8 Prozent entspricht. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schrieb, lief insbesondere das Nord- und Südamerikageschäft gut. In beiden Regionen verzeichnet der Detailhändler hohe Wachstumsraten.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???