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Bern (awp/sda) - Dienstag, 14. Juni 2011
STARKER FRANKEN BREMST SCHWEIZER WIRTSCHAFT: Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat seine Konjunkturprognose für nächstes Jahr gesenkt. Das Wachstum des Bruttoinlandprodukts soll demnach bei 1,5 statt 1,9 Prozent liegen. Der starke Franken belaste die Schweizer Exportunternehmen zunehmend. Dies wirkt sich laut SECO auch auf den Arbeitsmarkt aus: Die Arbeitslosenquote dürfte deshalb wieder leicht auf 3,3 Prozent steigen.
GLENCORE STEIGERT UMSATZ UND GEWINN: Der Rohstoffhändler Glencore hat im ersten Quartal einen Umsatz von 44,2 Mrd. Dollar erzielt, 39 Prozent mehr als in der selben Vorjahresperiode. Der Nettogewinn stieg um 47 Prozent auf 1,3 Mrd. Dollar. Glencore war erst im letzten Monat in London an die Börse gegangen. Das Unternehmen mit Sitz im zugerischen Baar hat dabei 11 Mrd. Dollar eingenommen und war mit insgesamt 38 Mrd. Pfund bewertet.
SCHWEIZER BANKENSYSTEM GEHT ES BESSER: Die Ratingagentur Moody's sieht das Schweizer Bankensystem im Aufwind. Sie hat den Ausblick für das Rating von "negativ" auf "stabil" erhöht. Als Gründe nennt Moody's die rasante Erholung der Schweizer Wirtschaft, die reduzierte Unsicherheit bezüglich des Schweizer Bankgeheimnisses sowie die soliden Geschäfte der grossen Banken.
NEUE TOPMANAGER BEI KÜHNE + NAGEL: Der Logistik-Konzern Kühne + Nagel hat mit Horst-Joachim Schacht und Tim Scharwath zwei neue Geschäftsleitungsmitglieder ernannt. Schacht wird auf den 1. September hin Chef des Bereichs Seefracht und Scharwath Chef des Luftfrachtbereichs. Sie treten damit die Nachfolge von Peter Ulber an. Ulber, der lange Zeit als Kronprinz von Konzernchef Reinhard Lange galt und den beiden Bereichen vorstand, hatte im Mai "aus persönlichen Gründen" den Konzern verlassen.
FISCHER ZU ALT FÜR IWF-CHEFPOSTEN: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Kandidatur des israelischen Notenbankchefs Stanley Fischer für den IWF-Chefposten aus Altersgründen abgelehnt. Vertreter des IWF-Direktoriums sagten, es habe keine ausreichende Mehrheit für eine Änderung der Statuten gegeben, was Voraussetzung für eine Kandidatur des 67-Jährigen gewesen wäre. Nach den bisherigen IWF-Regeln dürfen Kandidaten nicht älter als 65 Jahre sein. Gegen die französische Finanzministerin Christine Lagarde tritt nun als einziger Gegenkandidat der mexikanische Notenbankchef Agustin Carstens an. Einer der beiden wird Dominique Strauss-Kahn ersetzen, der wegen versuchter Vergewaltigung in den USA vor Gericht steht.
CHINA KÄMPFT GEGEN INFLATION: Chinas Notenbank hat dem Finanzsystem erneut Geld entzogen. Sie hat die Mindesreserveanforderungen angehoben: Die chinesischen Kreditinstitute müssen nun 21,5 Prozent ihrer Einlagen bei der Notenbank hinterlegen, 0,5 Prozentpunkte mehr als zuvor und so viel wie noch nie. Es ist bereits das sechste Mal in diesem Jahr, dass die Notenbank ihre Zügel straffer zieht. China kämpft damit gegen die Inflation, die im Mai bei 5,5 Prozent lag.
BIOTECH-INDUSTRIE WÄCHST WEITER: Die Biotech-Branche hat im letzten Jahr weltweit 85 Mrd. Dollar umgesetzt, das sind 8 Prozent mehr als noch 2009. Die Gewinne stiegen laut dem Beratungsunternehmen Ernst & Young um fast ein Drittel auf total 4,7 Mrd. Dollar. Vom Erfolg können hauptsächlich US-amerikanische Unternehmen profitieren, während die Europäischen weiterhin Verluste schreiben. Vorteile besitzen ausserdem die bereits etablierten Unternehmen. Im Gegensatz zu den Jungunternehmen fällt es ihnen leichter, am Kapitalmarkt Geld zu beschaffen.
HOHE RENDITEN AUF GRIECHENLAND-OBLIGATIONEN: Die Renditen auf griechischen Staatsanleihen befinden sich auf einem Rekordhoch. Die Renditen auf 10-jährige Griechenland-Anleihen sind am Dienstag auf den höchsten Stand seit Einführung des Euro gestiegen: Die Titel warfen vorübergehend 17,791 Prozent ab. Gläubiger gehen beim Kauf von griechischen Anleihen wegen des drohenden Staatsbankrotts ein hohes Risiko ein. Entsprechend hoch fallen die Renditen auf diese Wertpapiere aus.

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