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UBS-Affäre/UBS will bei allfälligen neuen Nachforschungen kooperieren

Dieser Inhalt wurde am 31. Mai 2010 - 16:59 publiziert

Bern/Zürich (awp/sda) - Falls die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA weitere Nachforschungen zur UBS anstellen sollte, will die Grossbank gänzlich kooperieren. Sie würde alle verlangten Informationen zur Verfügung stellen, so wie sie es bis heute schon getan habe, hiess es am Montag.
In ihrer Stellungnahme zum GPK-Bericht äussert sich die UBS nicht explizit zur Empfehlung Nummer 19, wonach neutrale Experten die bankinterne Bewältigung der Finanzkrise und das Geschäftsgebaren in den USA gründlich untersuchen sollen. Die UBS gab auch keinen Kommentar ab zur Kritik bezüglich der Krisenbewältigung auf politischer Ebene.
Immerhin versichert das Bankunternehmen, es nehme das Informationsbedürfnis der Politik und der Öffentlichkeit sehr ernst. Man werde den GPK-Bericht gründlich analysieren und anschliessend die eigenen Schlussfolgerungen kommunizieren.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB), die im GPK-Bericht eher gute Noten für ihre Krisenbewältigung erhält, wird sich allenfalls bis Ende Jahr äussern. Einen Kommentar zum GPK-Bericht gab die SNB am Montag nicht ab. Der Bericht entspreche den Tatsachen und sei das Ergebnis einer grossen Arbeit, bei der die SNB mitgeholfen habe, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA bloss.
Auch die FINMA will die Schlussfolgerungen des GPK-Berichts sorgfältig prüfen. Gemäss der ihr von den Kommissionen eingeräumten Antwortfrist will sie bis Ende Jahr dazu Stellung beziehen, wie es in einer Medienmitteilung vom Montag heisst.
Die FINMA hielt fest, sie habe aus ihrer eigenen Analyse der Krise bereits wichtige Lehren gezogen und in ihren strategischen Zielen im Herbst 2009 veröffentlicht. Die Umsetzung der strategischen Ziele sei im Gang.
mk

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