Nach der französischen Invasion von 1798 wird General Guillaume Brune, der die militärische Aktion gegen die Eidgenossenschaft anführt, beauftragt, deren Territorium neu aufzuteilen. Sein Projekt, die Aufteilung in drei Republiken, wird allerdings rasch wieder fallen gelassen.
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Der Zerfall der alten Eidgenossenschaft nach der französischen Invasion von 1798 endet letztendlich in einer territorialen Umbildung. Von 1798 bis 1803 wird die Schweiz ein Einheitsstaat. Um jene Regionen zu schwächen, die der Helvetischen Republik – und damit auch gegenüber Frankreich – feindlich gesinnt sind, werden einige Kantone in grössere Einheiten zusammengefasst. Zum Beispiel bilden Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug den Kanton Waldstätten. Das Experiment ist von kurzer Dauer: 1801 erhalten die Kanton wieder ihre alten Grenzen.
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Die Aufteilung der Schweiz, wie sie aus dem Wiener Kongress von 1815 hervorgeht, bleibt während praktisch mehr als anderthalb Jahrhunderten unverändert.
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1978 heisst die Schweizer Stimmbevölkerung an der Urne die Schaffung des Kantons Jura gut. Dieser wird im Jahr darauf zum 26. Schweizer Kanton. Es ist die grösste Veränderung der institutionellen Geografie der Schweiz in den letzten beiden Jahrhunderten.
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In regelmässigen Abständen wird die geografisch-institutionelle Ordnung der Schweiz in Frage gestellt. 2010 schlägt Pierre-Alain Rumley, ehemaliger Direktor des Bundesamts für Raumentwicklung, in seinem Buch "Die Schweiz von morgen" vor, die Zahl der Kantone von 26 auf 9 zu reduzieren.
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Eine Schweiz bestehend aus sieben Regionen – eine Illusion? Tatsächlich wird diese Aufteilung bereits vom Bundesamt für Statistik benutzt. Denn die Schweizer Kantone sind zu klein, um Vergleiche auf regionaler und internationaler Ebene anzustellen.
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