Mikron will kräftig wachsen
Die in der Mobiltelefonie, Medizinal- und Elektrotechnik sowie Automobilindustrie tätige Mikron-Gruppe will im laufenden Jahr beim Umsatz um 30 Prozent und beim Gewinn um 40 Prozent wachsen.
Die in der Mobiltelefonie, Medizinal- und Elektrotechnik sowie Automobilindustrie tätige Mikron-Gruppe will im laufenden Jahr beim Umsatz um 30 Prozent und beim Gewinn um 40 Prozent wachsen. Mikron ist weltweit mit 45 Niederlassungen tätig.
Trotz des auf elf Monate gekürzten Geschäftsjahrs habe die Mikron-Gruppe 1999 das 12-Monats-Gewinnziel von 28 Mio. Fr. erreicht, sagte Geschäftsleiter Peter Wirth am Montag (27.03.) vor den Medien. Der neue Geschäftsbereich Infocom mit Fokus auf dem Mobiltelefongeschäft habe in den ersten sieben Monaten bereits mehr als 100 Mio. Fr. zum Umsatzvolumen der Gruppe beigetragen.
Duale Strategie
Mikron will auf zwei Beinen stehen, sagte Hans Ulrich Märki, Verwaltungsratspräsident der Mikron-Gruppe. Das Langfristziel von einem gleich starken Wachstum der beiden Bereiche Produktionsanlagen und Komponenten sei allerdings noch nicht erreicht. Dies dürfte sich infolge des erwarteten starken Wachstums in der Mobiltelefonie-Sparte von 50 bis 60 Prozent bald ändern.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Mikron-Gruppe erhöhte sich von 35,2 Mio Fr. (1998/99) auf 48,0 Mio. Franken (1999/11 Monate). Der EBIT im Bereich Komponenten wuchs im selben Zeitraum überproportional von 5,7 Mio. Fr. auf 20,6 Mio. Franken. den Umsätzen lässt sich eine vergleichbare Tendenz feststellen.
Ehrgeizige Wachstumsziele
Auch für die übrigen Bereiche geht das Unternehmen von ehrgeizigen Wachstumszielen aus. Im Werkzeugmaschinenbau und in der Division «Plastics Technology» will Mikron eine Zunahme der Bestellungen und Auslieferungen um fünf bis zehn Prozent erreichen.
In der Division «Montagesysteme» sollen die Bestellungen im Jahr 2000 um 20 Prozent zulegen, die Auslieferungen, die im vergangenen Geschäftsjahr bei 65,0 Mio. Fr. (11 Monate) stagniert hatten, bis gegen 30 Prozent.
Wachstum fordert Kapital
Um das prognostizierte Wachstum finanzieren zu können, will der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 25. Mai die Schaffung von bedingtem und genehmigtem Kapital in einem Umfang von 100’000 Aktien vorschlagen. Zudem sollen die Aktionäre die Schaffung von bedingtem Kapital im Umfang von 25’000 Aktien für Managementoptionen genehmigen. Die Dividende soll wie im Vorjahr 5 Fr. betragen.
swissinfo und Agenturen
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