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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Schweiz-Kalifornien: Beides sind direkte Demokratien. Hier hat das Volk soeben ein Gesetz für mehr Klimaschutz abgeschossen, drüben sitzt die Best Practice. Umweltministerin Simonetta Sommaruga hat sie sich zeigen lassen – digital.

Herzliche Grüsse


Keystone / Anthony Anex

Die Schweizer Umweltministerin trifft die Umweltbehörden von Kalifornien, und macht einen Rundgang durch einen Nationalpark – von ihrem Bürostuhl im Bundeshaus aus.

Virtuelles Arbeitstreffen statt kurz mal rüber in die Staaten fliegen: Simonetta Sommaruga ist es ernst mit dem Klimaschutz.

Meine Kollegin Sibilla Bondolfi hat die Bundesrätin über die Erfahrungen mit ihrer Premiere als gewissermassen digitale Amtsträgerin interviewt. Und Sommaruga äusserte sich begeistert. Keine Spur also von Zoom-Koller oder ähnlichen Symptomen angesichts der Digital-Konferenzen.

Aber es ging natürlich in erster Linie um Umweltpolitik und Klimaschutz. Hier sind die Kalifornierinnen und Kalifornier seit Jahrzehnten Pioniere. Und: Der US-Bundesstaat ist auch eine direkte Demokratie. Hat sich Sommaruga gar Rat holen können, wie man…

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Ist Ihre Meinungsfreiheit in Gefahr?

Meinungsfreiheit ist ein universales Menschenrecht. Aber dieses gerät mehr und mehr unter Druck. Auch in gestandenen Demokratien. Einige Gründe: Die Macht der Social Media, mehr autoritäre Führer und die Corona-Pandemie. In der Schweiz zeigt etwa ein neues Gesetz, mit dem Richter Medienberichte leichter verhindern können, dass Meinungsfreiheit auch hier keineswegs selbstverständlich ist. Nicht zu reden von…

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AFP

Wenn Indigene aus der russischen Tundra fast 5000 Kilometer in die Schweiz reisen, haben sie wohl eine klare Mission.

Drei russische Aktivisten trafen hier unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse. Diese zählen zu den grössten Investoren des russischen Rohstoffkonzerns Nornickel, der im Mai 2020 in Nordrussland einen riesigen Umweltskandal verursachte. Der Grund war ausgelaufenes Dieselöl.

Der dringende Appell der Gäste: Die einflussreichen Schweizer Investoren sollen Nornickel dazu drängen, beim Abbau von natürlichen Ressourcen die Umwelt zu schonen und die dort lebenden indigenen Gemeinschaften einzubeziehen.

Ob die Antworten der Schweizer Bankenvertreter befriedigend ausgefallen waren, können Sie bei der Lektüre selber beurteilen.

swissinfo.ch

Der Aufschwung ist da, vermelden die Konjunkturforschenden der kof.eth. Doch es gibt auch Zahlen, die beunruhigen.

Schnelle und unbürokratische Staatshilfen in Form von Härtefallkrediten und Kurzarbeits-Entschädigungen haben bisher das Schlimmste verhindert.

Doch jetzt, wo sich aufgrund der Impfoffensive und der Öffnungen auch die Lage für die Wirtschaft entspannt, sind die Zahlen der Firmenkonkurse in der Schweiz hochgeschnellt, wie kof.eth meldet.

Betroffen sind insbesondere jene Branchen, die besonders stark unter den Corona-Massnahmen litten wie Geschäftstourismus, Gastronomie und die Eventbranche.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Emilie Ridard

Planen Sie eine Rückkehr in die Schweiz? Weshalb?

Jährlich kehren über 20’000 Schweizer aus dem Ausland in die Schweiz zurück. Manche, weil sie müssen, andere, weil sie wollen. Wie ist es bei Ihnen? Zum Artikel Nach den Stürmen des Lebens zurück in die Ruhe der Schweiz Zum Artikel Schlechte Zeiten, um auf der Insel Fuss zu fassen Zum Artikel Rückkehr, weil in der Schweiz die…

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Südostschweiz

Chur, Hauptstadt des Bergkantons Graubünden, ist im Banne sommerlicher Urbanität. Genauer: des Streetart-Festivals.

Mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler sprayten und malten an der zweiten Auflage an neun Standorten im öffentlichen Raum – Open Air und ganz legal.

Einzige Vorgaben für die Werke: kein Rassismus, keine Gewaltverherrlichung, kein Sexismus. Und politisch und religiös neutral sollten sie sein.

Das Festival ist ein künstlerisches Eigengewächs, stammt die Initiative doch von «Bane», einem gebürtigen Churer mit bürgerlichem Namen Fabian Florin.

Sein «Plessurfischer«, der seine Rute entspannt in den nahen Fluss gleichen Namens hält, ist zehn Mal zehn Meter gross. Die nächste Ausgabe des Events soll in zwei Jahren erfolgen.

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