Bundesrat Deiss im Libanon
Bundesrat Joseph Deiss (l.) hat am Donnerstag (02.03.)seine Nahostreise im Libanon fortgesetzt. Er wurde am Grenzübergang Masnaa von Vertretern der libanesischen Regierung, dem Schweizer Botschafter im Libanon und einer Ehrengarde empfangen.
Bundesrat Joseph Deiss (l.) hat am Donnerstag (02.03.)seine Nahostreise im Libanon fortgesetzt. Er wurde am Grenzübergang Masnaa von Vertretern der libanesischen Regierung, dem Schweizer Botschafter im Libanon und einer Ehrengarde empfangen.
Bei dem gut zweitägigen Aufenthalt in Libanon handelt es sich um die letzte Etappe der neuntägigen Nahost-Reise des Schweizer Aussenministers. Im Zentrum der Gespräche mit der libanesischen Regierung stehen nach Angaben von Deiss wie bereits bei den Besuchen in Ägypten und Syrien die Entwicklung im Nahost-Friedensprozess sowie die bilateralen Beziehungen.
Dabei spielten insbesondere die bereits intensiven Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern eine grosse Rolle, sagte Deiss. Am Freitag (03.03.) soll ein Investitionsschutzabkommen zwischen der Schweiz und Libanon unterzeichnet werden.
Auf der Reise in die libanesische Hauptstadt Beirut besuchte das Ehepaar Deiss auch den Drusenpalast Beit ed-Din. Am Nachmittag führte der Schweizer Aussenministers erste Gespräche mit libanesischen Regierungsmitgliedern.
Die Schweiz und Libanon
Die politischen Beziehungen der Schweiz zum Libanon sind – nach dem bürgerkriegsbedingten Rückschlag – in den letzten Jahren wieder intensiviert worden. Die Botschaft in Beirut wurde aber erst 1995 wieder eröffnet, die Entsendung eines Botschafters folgte 1997.
Die Wirtschaftsbeziehungen haben unterdessen ein recht hohes Niveau erreicht. Die Schweizer Exporte beliefen sich letztes Jahr auf rund 182 Millionen Franken, während aus Libanon Güter (vor allem Schmuck) im Wert von 238 Millionen Franken eingeführt wurden. Die Schweiz ist damit der sechstwichtigste Handelspartner Libanons.
swissinfo und Agenturen
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