Unangekündigte Schwimm-Dopingkontrollen an Olympischen Spielen
Die Antidoping-Weltagentur (WADA) und der Schwimm- Weltverband (FINA) haben sich am Mittwoch (21.06.) am IOC-Hauptsitz in Lausanne auf eine Zusammenarbeit im Kampf gegen Doping geeinigt.
Gleichzeitig bekundete die WADA Interesse am angekündigten Epo-Test anlässlich der Tour de France.
Der WADA- Vorsitzende Richard Pound und der FINA- Chef Mustapha Larfaoui, unterschrieben einen Vertrag, der die Doping-Behörde ermächtigt, bis zu den Olympischen Spielen in Sydney international unangekündigte Dopingtests während der Trainingsphase durchzuführen. Rund die Hälfte aller in Sydney startenden Schwimmer dürften von der Massnahme betroffen sein.
Pound äusserte sich auch zum Epo-Nachweistest, der an der Tour de France erstmals zur Anwendung kommen soll: «Wenn sich die Testergebnisse als wirklich zuverlässig herausstellen, sind wir mehr als gewillt, auch diesen Weg einzuschlagen.»
swissinfo und Agenturen
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