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Burma: Schweiz baut Hilfe aus

Die burmesische Militärjunta schränkt auch die Bewegungsfreiheit der Schweizer Katastrophenexperten im vom Wirbelsturm "Nargis" verwüsteten Land ein. Trotzdem stockt die Schweiz ihre Hilfe auf.

Die Regierung gibt die Zahl der Toten inzwischen mit gut 28’000 an. Über 33’000 gelten als vermisst. Die UNO geht dagegen von bis zu 100’000 Toten aus.

Mehrere Flugzeuge mit Hilfsgütern konnten am Pfingstmontag in Burma landen. Nach Angaben internationaler Hilfsorganisationen sind immer noch Hunderttausende Menschen akut gefährdet.

Die Mitarbeiter der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hätten zwar in das abgeschottete Land einreisen können um die Schäden zu begutachten, aber «sie haben grosse Schwierigkeiten, was ihre Bewegungsfreiheit betrifft», sagte eine DEZA-Sprecherin.

Die Schweiz hatte im Laufe der Woche bereits 500’000 Franken an Hilfen zugesagt. Die Gesamtkosten sollen sich auf 1,5 Mio. Franken belaufen.

Die DEZA wird am Mittwoch zudem mit dem Schweizerischen Roten Kreuz Schlafmatten, Wolldecken, Notkoch-Sets und Wasserbehälter per Luftfracht in die von Sturm verwüstete Wirtschaftmetropole Rangun schicken.

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