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Auns-Vorstand bekräftigt Verzicht auf Parole zu den Bilateralen

Der Vorstand der Aktion für eine Unabhängige und Neutrale Schweiz (Auns) hat am Montag (06.03.) bekräftigt, dass er keine Parole zu den bilateralen Verträgen mit der EU fassen will, die am 21. Mai zur Abstimmung kommen.

Der Vorstand der «Aktion für eine Unabhängige und Neutrale Schweiz» (Auns) hat am Montag (06.03.) bekräftigt, dass er keine Parole zu den bilateralen Verträgen mit der EU fassen will, die am 21. Mai zur Abstimmung kommen.

Die Bilateralen seien zwar schlecht, tangierten aber weder die Unabhängigkeit noch die Neutralität der Schweiz, begründete der stellvertretende Auns-Geschäftsführer Werner Gartenmann den Entscheid auf Anfrage. Das Vertragswerk sei daher für die Auns kein Thema.

In Zukunft wolle sich die Auns vielmehr auf drei Themen konzentrieren, erklärte Gartenmann weiter. Dies sei einerseits die Verhinderung bewaffneter Auslandeinsätze der Schweizer Armee, andererseits das Engagement gegen einen UNO- und gegen einen EU-Beitritt.

Am 13. Mai wird sich jedoch auch noch die Auns-Mitgliederversammlung zu den Bilateralen äussern können. Dort liegen mehrere Anträge vor, die sich für eine Nein-Parole der Auns aussprechen. Weder die Schweizerische Volkspartei SVP noch die Auns hatten das Referendum gegen die bilateralen Verträge der SD und der Lega dei Ticinesi unterstützt.

swissinfo und Agenturen

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