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Britische Regierung begrüsst neue Schweizer Sicherheitspolitik

Grossbritannien begrüsst die Öffnung der Schweizer Sicherheitspolitik. Dies sagte der britische Verteidigungsminister Geoff Hoon (r.) am Montag (03.04.) anlässlich eines zweitägigen Besuches von Bundesrat Adolf Ogi (l.) in London.

Grossbritannien begrüsst die Öffnung der Schweizer Sicherheitspolitik. Dies sagte der britische Verteidigungsminister Geoff Hoon (r.) am Montag (03.04.) anlässlich eines zweitägigen Besuches von Bundesrat Adolf Ogi (l.) in London.

Hoon habe insbesondere die Stationierung von Schweizer Soldaten im Rahmen der Swisscoy im Kosovo gelobt sowie den Helikoptereinsatz “Alba” in Albanien, sagte Martin Bühler, Sprecher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Ogi und Hoon erörterten die sicherheitspolitische Lage in Europa und besprachen Fragen von bilateralem Interesse. Das Gespräch habe die Freundschaft zwischen beiden Ländern zum Ausdruck gebracht, sagte Bühler. Dem Schweizer Verteidigungsminister, Bundesrat Adolf Ogi, sei ein warmer Empfang bereitet worden.

Am Nachmittag hielt Ogi im Königlichen Institut für Verteidigungsstudien einen Vortrag über die schweizerische Sicherheitspolitik 2000. Dabei erläuterte er das Konzept “Sicherheit durch Kooperation”.
Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik werde immer notwendiger, sagte Ogi. Die Schweiz sei keine Insel. Der Bundesrat wolle, dass die Schweiz bei Friedenseinsätzen ein vollwertiger Partner sei und strebe deshalb auch die Bewaffnung der Soldaten zur Selbstverteidigung an.

Ogi besuchte am Montag auch das Internationale Institut für Strategische Studien. Die Jahreskonferenz dieses Instituts wird laut Bühler 2001 in Genf stattfinden.

Am Abend traf Ogi unter anderem mit Mitgliedern der britisch-schweizerischen Parlamentariergruppe zusammen.

Am Dienstag (04.04.) wird Ogi mit dem britischen Staatssekretär für Kultur, Medien und Sport, Chris Smith, Gespräche führen. Des weiteren ist eine Audienz bei Prinz Charles vorgesehen.

swissinfo und Agenturen

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