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Früherer Nachrichtendienstchef Regli wird vorzeitig pensioniert

Der Bundesrat hat den früheren Nachrichtendienstchef Peter Regli (r.) auf Ende 2000 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Er kam damit dem Wunsch des 56-jährigen Regli entgegen, der über die Affäre Bellasi gestolpert war.

Der Bundesrat hat den früheren Nachrichtendienstchef Peter Regli (r.) mit dem Dank für die geleisteten Dienste auf Ende 2000 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, wie am Montag (20.03.) mitgeteilt wurde. Er kam damit dem Wunsch des 56-jährigen Regli entgegen, der über die Affäre Bellasi gestolpert war.

Bis Ende des Jahres wird Peter Regli weiterhin Generalstabschef Hans-Ulrich Scherrer (l.) in beratender und unterstützender Funktion zur Verfügung stehen. Die Untergruppe Nachrichtendienst im Generalstab leitet bis auf weiteres Divisionär Martin von Orelli.

Von Orelli führt den Nachrichtendienst ad interim seit dem 23. August 1999. Nach der Neuausrichtung des Nachrichtendienstes will der Bundesrat die Nachfolge von Peter Regli definitiv regeln.

In der Folge der Affäre Bellasi vom Sommer 1999 war Regli von dem Posten enthoben worden. Die Untersuchungen in den Fällen Südafrika und Bellasi hatten Regli von allen strafrechtlich relevanten und anderen Vorwürfen freigesprochen. Er wurde am 2. Dezember 1999 von Bundesrat Adolf Ogi vollständig rehablitiert.

Jacques Pitteloud erster Nachrichtenkoordinator

Der erste Nachrichtenkoordinator des Bundes heisst Jacques Pitteloud. Der Bundesrat hat den 38-jährigen Walliser VBS- Beamten am Montag in dieses neu geschaffene Amt gewählt. Pitteloud tritt seinen Posten am 1. Juni an.

Als Nachrichtenkoordinator wird Pitteloud das Lage- und Früherkennungsbüro leiten, das gleichzeitig als Sekretariat des Sicherheitsausschusses des Bundesrates und der Lenkungsgruppe Sicherheit dient.

Der Nachrichtenkoordinator unterstützt die Lenkungsgruppe in ihrer Aufgabe, Entwicklungen und Risiken im Sicherheitsbereich frühzeitig zu erkennen und mögliche Handlungsoptionen zuhanden des Bundesrates auszuarbeiten.

swissinfo und Agenturen

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