IKRK kann in Tschetschenien wieder aktiv werden
Das IKRK hat die Erlaubnis erhalten, Hilfsgüter nach Tschetschenien zu liefern und Gefangenenlager zu besuchen. Dies verlautete aus dem Kreml, nachdem IKRK-Präsident Kellenberger (l.) in Moskau mit Präsident Putin (r.) zusammengetroffen war.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat die Erlaubnis erhalten, Hilfsgüter nach Tschetschenien zu liefern und Gefangenenlager zu besuchen. Dies verlautete aus dem Kreml, nachdem IKRK-Präsident Jakob Kellenberger (l.) in Moskau mit Präsident Wladimir Putin (r.) zusammengetroffen war.
Der neugewählte Präsident Wladimir Putin habe den Besuch von Gefangenen bei dem Jakob Kellenberger zugesagt, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf Kreml-Sprecher Jastrschembski. Ausserdem dürfe das IKRK humanitäre Hilfe für 30’000 Menschen in Tschetschenien leisten.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) will nach eigenen Angaben zudem wieder eine Vertretung in der vom Krieg zerstörten tschetschenischen Hauptstadt Grosny eröffnen.
Das IKRK hatte seine Vertretung in Tschetschenien im Dezember 1996 geschlossen, nachdem dort sechs ausländische Mitarbeiter ermordet worden waren. Im November vergangenen Jahres waren auch die lokalen IKRK-Mitarbeiter aus Grosny abgezogen worden.
swissinfo und Agenturen
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