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Gesicht eines Mannes mit grauen Haaren und Bart und Brille

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Er zählt zu den profiliertesten Kritiker:innen des türkischen Autokraten Erdogan: Can Dündar, der im Exil in Deutschland lebt. Der Publizist ist heute Gast unserer Serie "Stimmen der Freiheit".

Beste Grüsse

Gesicht eines Mannes mit grauen Haaren und Bart und Brille
Keystone SDA

Can Dündar: Der Name steht für unbeirrbaren Widerstand gegen den türkischen Alleinherrscher Recep Tayyip Erdogan.

Nach Gerichtsverfahren und Schüssen auf ihn musste der Journalist und Buchautor sein Land verlassen. Seinen Kampf für die freie Meinung setzt Dündar seither von Deutschland aus fort.

«Freie Meinungsäusserung ist wie das Atmen, wie das Trinken von Wasser, wie das Stillen des Hungers», sagt er im Video-Interview, das die Kollegen Giannis Mavris und Can Külahcigil für unsere Serie «Stimmen der Freiheit» mit dem prominenten Oppositionellen führten.

Es sei die Aufgabe der Journalistinnen und Journalisten, «die Atemwege freizumachen» und die Menschen in der Türkei mit Informationen zu versorgen, welche die dortigen Medien unterdrückten.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Kann die Schweiz neutral bleiben, oder ist dies ignorant?

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41 Kommentare
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Gesicht des Papstes im Profil
RSI-SWI

Es kommt nicht alle Tage vor, dass wir ein Interview mit dem Papst publizieren. Heute ist es so weit.

«Für mich ist der Krieg ein Verbrechen, er ist falsch. In etwas mehr als hundert Jahren hat es drei Weltkriege gegeben: 14-18, 39-45 und diesen, der ein Weltkrieg ist.»

Das sagt Papst Franziskus zum Angriffskrieg Russlands gegen die souveräne Ukraine.

Er habe bei dessen Ausbruch dem russischen Aussenminister Lawrow angeboten, in Moskau mit Putin zu verhandeln. Doch Lawrow habe abgelehnt, weil jetzt»nicht der richtige Zeitpunkt» dafür sei.

Mann im Anzug und Mappe steht auf und verlässt seinen Stuhl
Keystone / Peter Klaunzer

Katar soll belastendes Material gegen den früheren Schweizer Bundesanwalt gesammelt haben.

Das lassen neue Informationen vermuten, welche die NZZ am Sonntag zur Spionageaffäre Katars rund um dessen letztjährige Fussball-WM publiziert hat.

Es wurde zu seinem Stolperstein: Das ominöse dritte Geheimtreffen zwischen Ex-Bundesanwalt Michael Lauber mit Fifa-Präsident Gianni Infantino, gegen den die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelte.

Lauber gab stets an, sich nicht mehr an das Treffen im Berner Nobelhotel Schweizerhof erinnern zu können.

Pikant: Das Hotel ist in katarischem Besitz. Darin befindet sich auch die Botschaft Katars. Laut NZZ am Sonntag soll der Sitzungsraum verwanzt gewesen sein.

Ein Schweizer Geheimdienstexperte vermutet, dass die Kataris allfällig belastendes Material gegen Lauber gesammelt hätten, um es zu publizieren, falls Laubers Ermittlung für den WM-Veranstalter gefährlich geworden wäre.

Rote Backsteingebäude inmitten vieler Bäume und grüner Hügel
Baselland Tourismus

Gerät ein grosses Tagungszentrum bei Basel in die Hände von Staatsleugner:innen?

Diese Vermutung legt eine Recherche des Tages-Anzeigers nahe.

Das Seminarhotel in der Gemeinde Hölstein hat neue Pächter:innen. Verantwortlich für das Seminarprogramm ist ein Mann, der zuvor ein Zentrum in Aarau mitgeleitet hatte.

Und dort, so die Recherche, fanden Veranstaltungen mit so genannten Reichsbürger:innen statt. Das sind Menschen, die überzeugt sind, dass die aktuelle Schweiz kein existierender und folglich legitimierter Staat sei, sondern eine Simulation.

Wie in Deutschland ist diese Gruppe daran interessiert, Gebäude und Grundstücke zu erwerben, um sie als Plattformen zur Verbreitung ihrer Überzeugung zu nutzen.

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