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Uefa Cup: Knapper «Heimsieg» für Basel

Jean-Michel Tschouga (r.) war am Dienstag einer der stärksten im Team des FC Basel. Keystone

Der FC Basel hat das Hinspiel der 1. Hauptrunde im Uefa-Cup gegen Brann Bergen am Dienstag (09.12.) mit 3:2 gewonnen. Damit ist das "Polster" für das Rückspiel in zwei Wochen sehr dünn ausgefallen.

Magro (7.), Tchouga (53.) und Kreuzer mit einem Foulpenalty in der 86. Minute sorgten für die Tore der Basler. Ludvigsen (47.) und Helstad (72.) verwandelten die einzigen beiden Torchancen der Norweger in zwei wichtige Auswärtstreffer.

Einen Sieg ohne Gegentor hatte Basel-Trainer Christian Gross vor dem Spiel verlangt. Seine Mannschaft vermochte ihm nur den ersten Wunsch knapp zu erfüllen. Auf dem Magen liegen werden Gross aber bestimmt die beiden Gegentreffer der ansonsten harmlosen Gäste, die das Rückspiel zu einer spannenden Angelegenheit machen.

Der FC Basel hätte vor nur 3’250 Zuschauern im Zürcher Hardturmstadion nie ins Zittern geraten dürfen. Bereits in der 7. Minute ging er mit dem ersten Angriff in Führung (Tchouga bediente Magro mit einer präzisen Flanke, Magro erzielte seinen fünften Europacuptreffer mit einem Hechtkopfball) und er besass bis zur Pause acht weitere gute Möglichkeiten, das Skore problemlos zu erhöhen. Beste Chance war ein Lattenkopfball des herausragenden Tchouga in der 19. Minute.

Statt 2:0 stand das Spiel unmittelbar nach der Pause dann aber überraschende 1:1. Mit dem ersten Angriff gelang Ludvigsen beinahe mühelos der Ausgleich für die Norweger. Die Basler offenbarten in dieser Szene ihre in dieser Saison schon mehrmals gezeigten Abwehrprobleme. Das 1:1 weckte aber den FCB nochmals und Tchouga war nur sechs Minuten später für die erneute Führung besorgt, als er eine Flanke des ebenfalls hervorragenden Magro an Goalie Kihlstedt vorbeispitzelte.

Der Kameruner war danach kaum mehr zu halten. In der 57. und 59. Minute konnten seine Schüsse nur knapp abgeblockt werden. In der 60. Minute wurde sein Kopftor wegen Abseits aberkannt. Danach scheiterte auch Magro mit einem Pfostenschuss nur knapp.

Ein Konterangriff über das ganze Feld brachte dann aber den 2:2-Ausgleich durch Helstad, der nie richtig angegriffen wurde und sich auf mit einem Tor dafür bedankte.

Vier Minuten vor Schluss aber bescherte ein letzter Energieanfall Tchougas dem FCB doch noch den hochverdienten Sieg. Brendensaether vermochte den Afrikaner nur noch mit einem Foul im Strafraum zu stoppen. Allerdings wäre die Aktion nicht zwingend nötig gewesen, befanden sich doch noch weitere norwegische Verteidiger in der Nähe von Tchouga. Oliver Kreuzer liess sich jedoch nicht zweimal bitten und verwandelte den Foulpenalty sicher zum knappen 3:2-Erfolg.

Im Rückspiel in Bergen dürfte man einen anderen Basler Gegner am Werk sehen. Die Norweger enttäuschten in Zürich auf der ganzen Linie. Keine Organisation, kaum Offensivaktionen, schlechte Ballbehandlung und doch wurden sie mit den beiden Treffern fürstlich belohnt.

swissinfo und Agenturen

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