Calmy-Rey im Schweizer Pavillon in Shanghai
Während ihre dreitätigen Chinabesuchs hat Micheline Calmy-Rey, die Vorsteherin des Departements für auswärtige Angelegenheiten, die Weltausstellung in Shanghai besucht. Sie zeigte sich beeindruckt von den kulturellen Schätzen, aber auch von den technischen Errungenschaften des Gastgeberlandes.
«Es ist wichtig, dass wir zeigen, was uns ausmacht»», sagte Calmy-Rey nach dem Besuch des Schweizer Pavillons und jenem, der von den drei grossen Schweizer Städten Zürich, Basel und Genf gesponsert ist.
Der Schweizer Pavillon bringe auf der einen Seite das traditionell-
malerische, auf der anderen das moderne Bild der Schweiz zum Ausdruck.
Trotz einer gewissen Skepsis bestieg die Aussenministerin den berühmten Sessellift – den Renner des Schweizer Beitrages an der Expo. Dieser habe seine Kinderkrankheiten überwunden und
funktioniere nun auch bei regnerischem Wetter, erklärte Pavillon-Direktor Manuel Salchli.
Montag und Dienstag wird Micheline Calmy-Rey den stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang und den stellvertretenden Aussenminister Yang Jechi treffen.
Der Schwerpunkt des Besuchs der Aussenministerin ist die formelle Eröffnung des politischen Dialogs, den die Schweiz und China zur Vertiefung ihrer bilateralen Beziehungen vereinbart haben. Dazu werden auch vermehrte Gespräche auf Expertenebene gehören.
Weiter erfolgt er im Gedenken an die völkerrechtliche Anerkennung Chinas durch die Schweiz, die vor 60 Jahren als erster westlicher Staat mit dem Land diplomatische Beziehungen aufgenommen hatte.
swissinfo.ch und Agenturen
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