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Polizei in Winterthur

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Der Attentäter von Wien hat Verbindungen in die Schweiz. Genauer nach Winterthur. Die Stadt wird damit ihrem unrühmlichen Ruf als Islamisten-Hochburg einmal mehr gerecht.

Herzliche Grüsse aus Bern

Demo vor RTS-Studio
Keystone / Laurent Gillieron

#MeToo beim Westschweizer Fernsehen: Der Fall aus der Romandie bringt die oberste Führung der SRG in Erklärungsnot.

Nach dreimonatiger Recherche haben Journalistinnen und Journalisten der Zeitung Le Temps am Wochenende die Bombe platzen lassen: Mehrere namentlich ungenannte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Westschweizer Fernsehens RTS werfen Vorgesetzten Belästigung vor.

Auch der frühere RTS-Starmoderator Darius Rochebin steht unter Verdacht. Er soll vor allem junge Männer belästigt haben. Der Fall erinnert an die Vorkommnisse um den US-Fernsehstar Matt Lauer. Sowohl Lauer als auch Rochebin scheinen ihre herausragende Stellung beim Fernsehsender ausgenutzt zu haben.

SRG-Generaldirektor Gilles Marchand, der bis 2017 RTS-Direktor war, zeigte sich «schockiert» über das Verhalten. Gleichzeitig räumte er Fehler ein. Im Interview mit Le Temps sagte Marchand: «Wir haben nicht nichts gemacht, aber wir haben sicher nicht genug gemacht.»

Corona-Spital
Keystone / Laurent Gillieron

Jetzt soll in der Schweiz die Armee den Kantonen wieder unter die Arme greifen bei der Bewältigung der Corona-Krise.

Wir sind ungefähr wieder dort, wo wir im Frühling – zum Höhepunkt der ersten Welle – schon einmal standen. Es gelte jetzt dringend, eine Überlastung der Spitäler zu vermeiden, sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch. Gelinge das nicht, sei eine Verschärfung der Massnahmen unausweichlich.

Immer mehr Kantone setzen auf lokale Lockdowns. Nach Genf, Jura und Neuenburg haben auch Freiburg und die Waadt zu dem Mittel gegriffen.

Der Bundesrat mobilisiert derweil Freiwillige der Armee. Sie sollen die Kantone bei der Bewältigung der steigenden Anzahl an Hospitalisierungen und Covid-19-Patienten in Intensivpflege unterstützen.

Wien nach dem Terroranschlag
Keystone / Helmut Fohringer

Nach dem Attentat von Wien verhaftet die Polizei auch zwei Schweizer in Winterthur.

Winterthur, die sechstgrösste Stadt des Landes, wird ihrem Ruf als Islamisten-Hochburg einmal mehr gerecht. Zu verdanken hat sie das Image vor allem der mittlerweile geschlossenen An-Nur-Moschee. Aus dem Umfeld der religiösen Stätte sind in den vergangenen Jahren mehrere Personen nach Syrien in den Krieg gezogen.

Und nun führt die Spur also wieder in den Kanton Zürich. Was den am Dienstag verhafteten jungen Männern zur Last gelegt wird, ist noch unklar. Inwiefern es eine Verbindung zwischen ihnen und dem mutmasslichen Attentäter von Wien gibt, sei Gegenstand laufender Abklärungen, teilte die Polizei mit.

Klar ist hingegen: Mit solchen Schlagzeilen wird Winterthur seinen zweifelhaften Ruf nicht so schnell los.

US-Wahlen
Keystone / Ringo H.w. Chiu

Der Wahlausgang in den USA ist offen. Das wirft auch in der Schweiz Wellen.

Mehrmals hat sich die Schweiz nach Abstimmungen und Wahlen über Bern lustig gemacht. Der für seine vermeintliche Langsamkeit bekannte Kanton wurde nämlich seinem Ruf gerecht und vermeldete die ausgezählten Stimmen erst mit einiger Verspätung.

So gesehen sind wir Berner die Pennsylvanier oder Michiganer der Schweiz. Denn die Bewohner in den Swing States werden sich noch einen Moment gedulden müssen, ehe sie erfahren, wie sie am Dienstag gewählt haben. Und mit ihnen eine ganze Nation – ja, eine ganze Welt.

Denn auch in der Schweiz gibt es heute kaum ein Medienhaus, das sich nicht prominent um die Frage kümmert: Wer regiert ab nächstem Jahr die USA? Das berichten meine englischsprachigen Kollegen bei swissinfo.ch.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Ziehen Sie in Erwägung, wegen der Corona-Pandemie zurück in die Schweiz zu ziehen?

Sei es aus finanziellen / geschäftlichen Gründen, oder etwa um Ihre Kinder hier zur Schule zu schicken? Immer mehr Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern entscheiden sich dazu, in die Schweiz zurückzukehren. Gehören Sie auch dazu? Wir würden gerne über Ihre Erfahrungen sowie von Ihren Plänen und Vorbereitungen hören. Schreiben Sie uns. Diese Auslandschweizerin erzählt uns, wie sie den…

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Schweizer jubeln am Flughafen
Keystone / Salvatore Di Nolfi

«Auslandschweizer wollen zurück«, titelten verschiedene Zeitungen diese Woche. Planen Sie ebenfalls, zurückzukehren? 

Immer mehr Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer entscheiden sich wegen der Corona-Pandemie, in die Schweiz zurückzukehren. Gehören Sie auch dazu?

Wir würden gerne von Ihren Erfahrungen und Ihren Plänen und Vorbereitungen hören. Schreiben Sie uns eine Mail an melanie.eichenberger@swissinfo.ch .

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