Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Armut und Krieg, die Treiber von Migration, haben Konjunktur. Viele Schutzsuchende kommen auch in die Schweiz. Aber nicht alle wollen hierbleiben. Und genau das ist ein Problem. Aber weshalb?
Beste Grüsse aus Bern
Die Schweiz sollte ihre Migrationspolitik mit den Nachbarländern abstimmen, so der Rat eines Experten.
Auch wenn Serbien die Visumspflicht für Menschen aus Indien, Tunesien und Burundi erneut einführt: Auf der Balkanroute kommen wieder deutlich mehr Menschen nach Europa.
Viele, etwa aus Afghanistan, wollen nach Frankreich oder Grossbritannien. Das bedeutet, dass sie dafür die Schweiz als Durchgangsland nutzen.
Etienne Piguet, Vizepräsident der Eidgenössischen Migrationskommission, hält dies für ein Problem. Denn wenn die Schweizer Behörden dies geschehen liessen, würden sie gegen das Schengen-Dublin-Abkommen verstossen. Und das könnte auf die Schweiz zurückfallen.
- «Die Schweiz verstösst gegen das Dublin-Abkommen» – das Interview meiner Kollegin Katy Romy mit Etienne Piguet.
- Bund hat keinen Platz mehr – Notfallplan-Massnahmen werden aktiviertExterner Link – Bericht der Berner Zeitung.
- Schweiz wird zum Transitland. Wieso die Schweiz Migranten passieren lässtExterner Link – Beitrag von SRF News.
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Schweizer Grossbank im Abwärtsstrudel: Die Credit Suisse muss zu radikalen Mitteln greifen, um den Kollaps abzuwenden.
Vier Milliarden Franken: So viel beträgt der Verlust der Bank allein im letzten Quartal. In derselben Vorjahresperiode schrieb sie noch einen Gewinn von einer Milliarde.
Der Befreiungsschlag wird sehr schmerzlich: Abbau von 9000 Stellen weltweit, was fast einem Fünftel entspricht! In der Schweiz sind 2700 Stellen betroffen.
Dazu steigen die Saudis ein: Die Saudi National Bank wird mit einer Beteiligung von 9,9% grösste Aktionärin.
Auch Teil des Pakets: Ein Köpferollen in der Chefetage.
- Massiver Quartalsverlust: radikaler Umbau bei der Credit SuisseExterner Link – Bericht von SRF News.
- Spott, Lob und Schelte: Credit Suisse macht mit Umbauplänen weltweit SchlagzeilenExterner Link – erste Reaktionen im Blick.
- Credit Suisse: ein erster, mutiger Schritt auf dem Weg zurück – aber noch nicht mehrExterner Link – Kommentar der Neuen Zürcher Zeitung zum radikalen Umbau (Paywall).
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«Wer sich in der digitalen Welt nicht bewegen kann, wird abgehängt. Menschen in Armut sind besonders gefährdet.»
Der Lead des Beitrags von SRF News macht den Zusammenhang von Digitalisierung und Armut deutlich.
Mit Freund:innen chatten, Shoppen, eine Wohnung suchen, sich auf eine Stelle bewerben, Behörden oder Versicherungen kontaktieren: Sehr viele Interaktionen laufen heute bequem über den Computer oder das Smartphone.
Schön wärs. Denn wer jeden Rappen umdrehen muss, verzichtet etwa auch auf teure digitale Infrastrukturen. So Laptops oder Internet-Abos. Damit beginnt sich der Teufelskreis zu drehen.
Etwa ein Viertel der Schweizer Bevölkerung habe nur geringe oder gar keine digitalen Kompetenzen, ihnen falle es sehr schwer, Online-Angebote zu nutzen, sagt Isabelle Lüthi, Leiterin des diesjährigen Forums von Caritas Zürich zum Thema Digitalisierung und Armut.
- Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ist digital überfordertExterner Link – Bericht von SRF News.
- «Wir müssen die Schweiz vor dem sozialen ‚Meltdown‘ bewahren» – mein Beitrag von 2020 zu den Auswirkungen der Coronapandemie auf die soziale Ungleichheit in der Schweiz.
- Leben vom Existenzminimum in der Schweiz – Beitrag meiner Kollegin Sibilla Bondolfi von 2019.
Über 56’000 Höhenmeter überwunden, in einem Monat und das aus eigener Muskelkraft: Monika Sattler hat auf dem Rennrad Aussergewöhnliches geschafft. Aber nicht nur für sich selbst.
In weniger als einem Monat pedalte sie alle 124 Pässe der Schweiz hoch und runter. Die Verbindungsetappen legte sie mit ihrem eigens aufgestellten Team im Auto zurück.
Logisch, dass das Herz der gebürtigen Deutschen, die nach Stationen in den USA, Australien und Spanien seit ein paar Jahren in der Schweiz lebt, für das Rennrad schlägt.
Aber ihre Leidenschaft reicht Sattler nicht aus, ihre persönliche Challenge war mehr als reiner Selbstzweck oder Selbstfindung: Mit ihrem Effort will sie Frauen motivieren, sich mehr, viel oder gar Ungeahntes zuzutrauen. Es muss ja nicht gleich mit dem Rennrad sechs Mal den Everest «hochkurbeln» sein!
- 124 Schweizer Pässe mit dem Velo – wie schafft man das?Externer Link – Abschlussbericht von Nau.ch zur Monster-Pässefahrt von Monika Sattler.
- Monika Sattler: «Sich selber kennen ist das Wichtigste»Externer Link – die Radfahrerin mit dem ultralangen Atem zu Gast in der Sendung SRF Fokus.
- WebseiteExterner Link von Monika Sattler.
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