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Gruppe von geflüchteten und Polizei vor einem Zug in einem schweizer bahnhof

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Armut und Krieg, die Treiber von Migration, haben Konjunktur. Viele Schutzsuchende kommen auch in die Schweiz. Aber nicht alle wollen hierbleiben. Und genau das ist ein Problem. Aber weshalb?

Beste Grüsse aus Bern

Gruppe von geflüchteten und Polizei vor einem Zug in einem schweizer bahnhof
Keystone / Gian Ehrenzeller

Die Schweiz sollte ihre Migrationspolitik mit den Nachbarländern abstimmen, so der Rat eines Experten.

Auch wenn Serbien die Visumspflicht für Menschen aus Indien, Tunesien und Burundi erneut einführt: Auf der Balkanroute kommen wieder deutlich mehr Menschen nach Europa.

Viele, etwa aus Afghanistan, wollen nach Frankreich oder Grossbritannien. Das bedeutet, dass sie dafür die Schweiz als Durchgangsland nutzen.

Etienne Piguet, Vizepräsident der Eidgenössischen Migrationskommission, hält dies für ein Problem. Denn wenn die Schweizer Behörden dies geschehen liessen, würden sie gegen das Schengen-Dublin-Abkommen verstossen. Und das könnte auf die Schweiz zurückfallen.

Logo der Credit Suisse als Leuchtschrift in der Nacht
© Keystone / Michael Buholzer

Schweizer Grossbank im Abwärtsstrudel: Die Credit Suisse muss zu radikalen Mitteln greifen, um den Kollaps abzuwenden.

Vier Milliarden Franken: So viel beträgt der Verlust der Bank allein im letzten Quartal. In derselben Vorjahresperiode schrieb sie noch einen Gewinn von einer Milliarde.

Der Befreiungsschlag wird sehr schmerzlich: Abbau von 9000 Stellen weltweit, was fast einem Fünftel entspricht! In der Schweiz sind 2700 Stellen betroffen.

Dazu steigen die Saudis ein: Die Saudi National Bank wird mit einer Beteiligung von 9,9% grösste Aktionärin.

Auch Teil des Pakets: Ein Köpferollen in der Chefetage.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Benjamin von Wyl

Wie soll entschieden werden, wo radioaktive Abfälle hinkommen?

Fast nirgendwo will die Bevölkerung ein Endlager in der Nähe. Doch irgendwo muss der Atommüll hunderttausende Jahre lagern.

47 Kommentare
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Person in einem Wohnzimmer mit Laptop auf dem Schoss
Keystone / Christian Beutler

«Wer sich in der digitalen Welt nicht bewegen kann, wird abgehängt. Menschen in Armut sind besonders gefährdet.»

Der Lead des Beitrags von SRF News macht den Zusammenhang von Digitalisierung und Armut deutlich.

Mit Freund:innen chatten, Shoppen, eine Wohnung suchen, sich auf eine Stelle bewerben, Behörden oder Versicherungen kontaktieren: Sehr viele Interaktionen laufen heute bequem über den Computer oder das Smartphone.

Schön wärs. Denn wer jeden Rappen umdrehen muss, verzichtet etwa auch auf teure digitale Infrastrukturen. So Laptops oder Internet-Abos. Damit beginnt sich der Teufelskreis zu drehen.

Etwa ein Viertel der Schweizer Bevölkerung habe nur geringe oder gar keine digitalen Kompetenzen, ihnen falle es sehr schwer, Online-Angebote zu nutzen, sagt Isabelle Lüthi, Leiterin des diesjährigen Forums von Caritas Zürich zum Thema Digitalisierung und Armut.

Frau fährt auf dem Rennvelo einen Pass in den Alpen hoch
zvg

Über 56’000 Höhenmeter überwunden, in einem Monat und das aus eigener Muskelkraft: Monika Sattler hat auf dem Rennrad Aussergewöhnliches geschafft. Aber nicht nur für sich selbst.

In weniger als einem Monat pedalte sie alle 124 Pässe der Schweiz hoch und runter. Die Verbindungsetappen legte sie mit ihrem eigens aufgestellten Team im Auto zurück.

Logisch, dass das Herz der gebürtigen Deutschen, die nach Stationen in den USA, Australien und Spanien seit ein paar Jahren in der Schweiz lebt, für das Rennrad schlägt.

Aber ihre Leidenschaft reicht Sattler nicht aus, ihre persönliche Challenge war mehr als reiner Selbstzweck oder Selbstfindung: Mit ihrem Effort will sie Frauen motivieren, sich mehr, viel oder gar Ungeahntes zuzutrauen. Es muss ja nicht gleich mit dem Rennrad sechs Mal den Everest «hochkurbeln» sein!

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