Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Kürzlich habe ich mit einem Freund darüber diskutiert, wann eine Person "Migrationshintergrund" hat. Wenn sie zweisprachig aufgewachsen ist? Im Ausland geboren wurde? Wenn eine Grossmutter eine ausländische Staatsbürgerschaft hatte? Laut Bundesamt für Statistik handelt es sich um Menschen, die einen "direkten oder indirekten Migrationsbezug" haben.
Herzliche Grüsse
Immer mehr Personen in der Schweiz haben einen Migrationshintergrund.
In der Schweiz ist die Bevölkerung mit Migrationshintergrund in den letzten zehn Jahren um mehr als vier Prozentpunkte angestiegen.
Ihr Anteil an der ständigen Wohnbevölkerung (ohne Kinder) belief sich im vergangenen Jahr auf 39 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.
Die Analyse zeigt, dass die Bevölkerung mit Migrationshintergrund bis auf einige Ausnahmen schlechter gestellt ist als jene ohne Migrationshintergrund. So ist ihre Erwerbslosenquote doppelt so hoch.
- NauExterner Link berichtet.
- Die MitteilungExterner Link des Bundesamts für Statistik.
- Aus unserem Archiv: Einwanderungsland Schweiz.
Solothurn soll die erste städtische Gondelbahn der Schweiz erhalten.
Eine Studie zeigt, dass eine Gondelbahn zwischen dem Bahnhof Solothurn und den beiden Entwicklungsgebieten Riverside und Attisholz möglich ist. Auf den ehemaligen Industriearealen entstehen in den nächsten Jahren hunderte Wohnungen und Arbeitsplätze.
Erschlossen sind die beiden Entwicklungsgebiete bislang durch Buslinien und einen Bahnhof. Doch die Busse stehen oft im Stau. Die Gondelbahn soll mit einer Kapazität von 1200 bis 1500 Personen pro Stunde Abhilfe schaffen.
Ähnliche Projekte haben es in der Schweiz schwer. Dies, obwohl Seilbahnen günstiger sind als neue Strassenbahnen oder Tunnels. Auch sind sie energieeffizient. In anderen Städten, beispielsweise in Lateinamerika, gibt es bereits Vorbilder (auch wir haben berichtet).
- Der ganze Beitrag bei SRFExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Wenn der öffentliche Verkehr in die Luft geht.
Ein Schweizer Philosoph fühlt sich von seinem chinesischen Schüler verraten.
Der Schweizer Philosophieprofessor Iso Kern ist in China eine Koryphäe. Er hat sein Leben dem Studium des chinesischen Philosophen Wang Yangming gewidmet.
Als junger Mann hat er in jahrelanger Mühsal die Stenogramme des deutschen Philosophen Edmund Husserl, der als Begründer der Phänomenologie gilt, in modernes Deutsch übertragen und veröffentlicht.
Nun hat ein ehemaliger Schüler Kerns, der chinesische Professor Ni Liangkang, das Werk ohne Erlaubnis oder Wissen des 85-Jährigen ins Chinesische übersetzt und online gestellt.
- Die ganze Geschichte lesen Sie auf swissinfo.ch.
- Der Wikipedia-EintragExterner Link über Iso Kern.
Hypotheken-Ärger: Ein Auslandschweizer bangt um sein Haus in der Schweiz.
Thomas Gürster lebt in Kanada, hat aber noch ein Haus in der Schweiz, in das er im Ruhestand einziehen will.
Weil er nicht in der Schweiz wohnt, kündigt ihm die Raiffeisen die Hypothek, wie der Blick berichtet. Die Bank will keine Kund:innen im Ausland mehr betreuen. Auch andere Banken wollen mit Auslandschweizer:innen nichts zu tun haben.
Gürster ist kein Einzelfall. «Viele Auslandschweizer haben in der Schweiz noch eine Wohnung oder ein Haus«, sagt Ariane Rustichelli, Direktorin der Auslandschweizer-Organisation.
- Den ganzen Artikel lesen Sie im BlickExterner Link.
- Über ein anderes Auswanderungs-Problem berichtet heute SRFExterner Link: Ein IV-Rentner, der nicht drei Jahre Beiträge bezahlt hat, kann sich seine Rente nicht in Thailand auszahlen lassen.
- Aus unserem Archiv: Was macht Bankkonti für Auslandbürger eigentlich so teuer?
Mehr
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards