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Bundespräsident Adolf Ogi empfängt Swisscoy-Kontingent

Verteidigungsminister Adolf Ogi hat am Freitag (24.03.) das erste Swisscoy-Kontingent empfangen, das am Vortag aus dem Kosovo zurückgekehrt war. Ogi würdigte das Engagement der Soldatinnen und Soldaten und zeichnete sie mit einer Erinnerungsmedaille aus.

Verteidigungsminister Adolf Ogi hat am Freitag (24.03.) das erste Swisscoy-Kontingent empfangen, das am Vortag aus dem Kosovo zurückgekehrt war. Ogi würdigte das Engagement der Soldatinnen und Soldaten und zeichnete sie mit einer Erinnerungsmedaille aus.

Bundesrat Ogi würdigte den ersten Einsatz der Schweizer Armee in multinationalem Rahmen (KFOR) als Schritt in Richtung Öffnung. Dabei betonte der schweizer Verteidigungsminister, wie wichtig die Möglichkeit der Bewaffnung zum Selbstschutz sei. Sie sei eine Frage der Verantwortlichkeit, der Notwendigkeit «und für Soldaten eine Frage der Ehre».

Der Generalstabschef, Korpskommandant Hans-Ulrich Scherrer, bilanzierte in seiner Rede den Einsatz des ersten Swisscoy-Kontingents. Die Truppe habe 356’000 Kilometer zurückgelegt, 15,8 Millionen Liter Wasser für 2’200 Soldaten und Zivilisten aufbereitet sowie 237’000 Liter Treibstoff beschafft, sagte Scherrer.

Im Einsatz stand das Swisscoy-Kontingent auch beim Damm- und Wegebau, bei der Sanierung eines Marktplatzes und einer Hauptstrasse. Für die multinationale Brigade Süd und zivile Hilfsorganisationen überahm die Swisscoy zudem die Bauleitung eines Schulhauses.

Im Anschluss an die Reden von Ogi und Scherrer wurde den Swisscoy-Mitgliedern eine zweiteilige Erinnerungsmedaille (Stoffplakette und Medaille) überreicht.

Das erste Swisscoy-Kontingent (rund 90 Soldatinnen und Soldaten) war am Donnerstag (23.03.) nach sechsmonatigem Einsatz im Kosovo in die Schweiz zurückgekehrt. Unmittelbar zuvor hatte eine zweite Schweizer Einheit ihren Dienst im Kosovo angetreten. Das zweite Kontingent mit rund 150 Männern und Frauen wird bis Ende September im Kosovo bleiben.

swissinfo und Agenturen

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