Internationales Ministertreffen zur menschlichen Sicherheit in Luzern
Aussenminister aus aller Welt verhandeln am 11. und 12. Mai in Luzern über die Sicherheit der Menschen in Konfliktgebieten. Die Schweiz ist Gastgeberin der informellen Konferenz.
Wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag (05.05.) an einer Medienorientierung mitteilte, beteiligen sich 13 Staaten am zweitägigen informellen Ministertreffen. Sie wollen insbesondere Massnahmen zugunsten der Opfer von Konflikten erörtern.
Gastgeberin ist die Schweiz, Teilnehmerstaaten sind Länder wie Chile, Mali, Jordanien, Thailand, Südafrika und Slowenien, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben.
Die Gruppe hat sich auf Initiative von Norwegen und Kanada zu treffen begonnen, damit auf dem internationalen Parkett für einmal nicht über die Sicherheit der Staaten, sondern vielmehr über die Sicherheit der Menschen vorab in Konfliktgebieten verhandelt wird.
Der Schweizer Aussenminister Joseph Deiss hat als Gastgeber des Treffens zwei Schwerpunkte auf die Traktandenliste gesetzt:
Zum einen soll beraten werden, wie nicht staatliche Konfliktparteien zur Einhaltung humanitärer Regeln gebracht werden können. Zum Zweiten soll diskutiert werden, wie die Bemühungen zur Eindämmung von Kleinwaffen vorangebracht werden könnten. Dazu zählen alle Waffen, die von Einzelpersonen eingesetzt werden können.
Die Schweiz wird an dem Luzerner Treffen Vorschläge für ein Markierungs- und Kontrollregime machen.
Jean-Michel Berthoud
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