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Japanisches Kaiserpaar zu Besuch in Genf

Der japanische Kaiser Akihito (l.) und seine Frau Michiko zusammen mit Bundespräsident Ogi (m.) in Genf. Keystone

Das japanische Kaiserpaar hat am Montag (22.05.) dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf einen Besuch abgestattet. Akihito und seine Frau Michiko wurden zudem von Bundespräsident Adolf Ogi und der Genfer Regierung empfangen.

Akihito übergab dem IKRK einen Scheck in der Höhe von fünf Mio. Yen (rund 80’000 Franken). IKRK-Präsident Jakob Kellenberger dankte dem japanischen Kaiserpaar für die Unterstützung der humanitären Arbeit der Organisation. Japan gehöre zu den grössten Geldgebern des IKRK, betonte Kellenberger.

Das Geld fliesst in den Kaiserin Shôken-Fonds, der 1912 gegründet wurde und Hilfsprogramme unterstützt. Das japanische Kaiserpaar trug sich mit speziellen Pinseln aus Japan in das Goldene Gästebuch des IKRK ein. Der Vater Akihitos, Kaiser Hirohito, hatte 1971 dem IKRK einen ähnlichen Besuch abgestattet.

Besuch der Altstadt

Das japanische Kaiserpaar besuchte anschliessend die Genfer Altstadt, wo es im Genfer Stadthaus von Bundespräsident Adolf Ogi und Vertretern der Stadt- und Kantonsregierung empfangen wurden.

Zu Fuss begaben sich Kaiser Akihito und Kaierin Michiko in Begleitung der Schweizer Gastgeber zur Genfer Kathedrale und anschliessend zur Stiftung Tatiana Zoubov, wo die Gäste zu Mittag assen.

Private Europareise

Akihito und Michiko waren am Samstag (20.05.) in Genf eingetroffen. Am Sonntag hatten sie dem kleinen Waadtländer Weindorf Marchissy einen Besuch abgestattet. Das Kaiserpaar traf auch mit Vertretern der japanischen Gemeinschaft bei den internationalen Organisationen in Genf, darunter Flüchtlingskommissarin Sadako Ogata, zusammen.

Der Besuch in der Schweiz war Teil einer privaten Europareise des japanischen Kaiserpaars.

swissinfo und Agenturen

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