Kajak-Expedition gegen Rassismus
Der US-Amerikaner Denis Jones will mit einer Kajak-Fahrt von Genf nach Johannesburg gegen den Rassimus kämpfen. Jones rechnet damit, im September 2001 rechtzeitig zur Weltkonferenz gegen Rassismus in Johannesburg einzutreffen.
Jones stellte am Montag (19.06.) in Genf sein Projekt vor, das am 30. Juni zum Abschluss des «Sozial-Gipfels» in Genf starten soll. 14 Monate lang will der Abenteurer anschliessend auf einer Distanz von 30’000 Kilometern «gegen die anhaltenden rassistischen Tendenzen» anpaddeln. Er wolle mit seiner Aktion zeigen, dass alle Menschen im gleichen Boot sässen, sagte Jones
Der Abenteurer wird allein mit seinem Kajak unterwegs sein. Unterstützt wird er lediglich von einem Mitarbeiterstab, der jeweils in die betreffenden Ländern vorausreist. Die Gefahren der Expedition seien vor allem sozialer und politischer Natur», betonte Jones. Er müsse vielleicht einige Bürgerkriegsländer in Afrika von der Expedition ausnehmen.
Fahne der «Genfer Republik»
Das Kajak werde auf der ganzen Fahrt die Fahne der «Republik Genf» transportieren, sagte Jones. Das Boot ist zudem mit einer Kamera, einem Computer und einem Satellitentelefon ausgerüstet. Beim Start der Expedition am 30. Juni werden unter anderem UNO- Menschenrechtskommissarin Mary Robinson und Genfer Behördenvertreter am Ufer des Genfersees anwesend sein.
Jones will nach den Küsten Frankreichs und Spaniens gegen Ende August in Gibraltar eintreffen. Der Äquator soll Anfang kommenden Jahres in Afrika erreicht werden. Denis Jones führt seit 38 Jahren Kajak-Expeditionen auf grossen Distanzen durch.
Swissinfo und Agenturen
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