Kein Durchbruch am Genfer Treffen Clinton-Assad
Die Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israel und Syrien ist auch weiterhin nicht in Sicht. Das Genfer Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Bill Clinton und Syriens Staatschef Hafis el Assad brachte nicht den erhofften Durchbruch.
Die Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israel und Syrien ist auch weiterhin nicht in Sicht. Das Genfer Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Bill Clinton und Syriens Staatschef Hafis el Assad brachte nicht den erhofften Durchbruch.
Beide gingen am Sonntagabend (26.03.) nach mehr als dreistündigen Gesprächen ergebnislos auseinander. US-Regierungssprecher Joe Lockhart sagte, es gebe noch erhebliche Differenzen. Es sei nicht abzusehen, wann die im Januar ausgesetzten Gespräche zwischen Israel und Syrien wieder aufgenommen würden.
Clinton unterrichtete den israelischen Regierungschef Ehud Barak telefonisch über den Verlauf seiner Gespräche. Die beiden Staatschefs und ihre Delegationen beendeten ihr Treffen in einem Hotel am Genfer See, ohne etwas über Verlauf oder Inhalt der Gespräche mitzuteilen. Clinton wolle zunächst mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak über die Chancen im Friedensprozess sprechen, verlautete aus Kreisen der US-Delegation. Mubarak wird am Dienstag zu einem Besuch in Washington erwartet.
Lockhart sagte, die USA würden auch weiterhin vermitteln. Die Gespräche zwischen Clinton und Assad seien «sehr hilfreich» gewesen. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es aber nicht sinnvoll, den Dialog zwischen Israel und Syrien wieder aufzunehmen.
swissinfo und Agenturen
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