Zürcher SVP lehnt bilaterale Verträge ab
Die Zürcher SVP lehnt die bilateralen Abkommen Schweiz-EU ab. Die Delegiertenversammlung hat am Donnerstagabend (13.04.) in Pfungen äusserst knapp mit 171 zu 168 Stimmen die Nein-Parole für die eidgenössische Abstimmung vom 21. Mai beschlossen.
Die Zürcher SVP lehnt die bilateralen Abkommen Schweiz-EU ab. Die Delegiertenversammlung hat am Donnerstagabend (13.04.) in Pfungen äusserst knapp mit 171 zu 168 Stimmen die Nein-Parole für die eidgenössische Abstimmung vom 21. Mai beschlossen.
Etwa 20 Delegierte haben sich der Stimme enthalten. Das äusserst knappe Votum kam nach intensiver, umfassender Diskussion mit rund 30 Wortmeldungen zustande. Unbehagen gegen die Verträge kam vor allem von Vertretern der Basis zum Ausdruck. Verschiedene Parteiexponenten votierten für die Vorlage.
Am Mittwoch hatte bereits die Luzerner SVP als erste Kantonalpartei Nein gesagt zu den bilateralen Verträgen. Dort fiel der Entscheid nach langer Diskussion deutlich mit 91 zu 5 Stimmen.
Die Schweizer SVP fasst ihre Parlole am kommenden Samstag in Appenzell. Die SVP-Frauen haben sich vor einer Woche mit grosser Mehrheit für die Vorlage ausgesprochen.
swissinfo und Agenturen
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