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Saal im Kunstmuseum mit Bildern an den Wänden und einem grossen Oberlichtfenster

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Wer in der Hitzewelle eine Abkühlung sucht, geniesst ein feines Gelato oder kühlt sich in einem Gewässer ab. Oder besucht ein kühles Museum. Aber haben Sie gewusst, dass die Hitze selbst dort eindringen und Kunstwerke angreifen kann?

Beste Grüsse


Saal im Kunstmuseum mit Bildern an den Wänden und einem grossen Oberlichtfenster
Keystone / Valeriano Di Domenico

«Hilfeschrei» aus dem Kunstmuseum Genf: Zu viel Hitze für die Kunst!

Kunstwerke sind hochsensibel: Sie müssen bei konstanten Bedingungen ausgestellt und gelagert werden.

Das heisst Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad und nicht zu hohe Luftfeuchtigkeit.

Was aber, wenn die kritische Grenze von 26 Grad erreicht ist? Es geht dann schon mal ein exponiertes Stockwerk zu, wie im Kunstmuseum Genf. Oder das Haus öffnet erst abends, so ein anderes Museum in Genf.

Das sind alles andere als Luxusprobleme. Denn bringt ein Museum die Temperaturen in seinen Räumen nicht runter, kriegt es für seine Ausstellungen keine Exponate mehr, so der Direktor des Kunstmuseums Winterthur.

Wachturm und hoher Zaun um ein Lager von Uigur:innen in China.
Keystone / SDA

Kommen jetzt auch Sanktionen gegen China? Schweizer Aussenpolitiker:innen bringen sich in Stellung.

Unterdrückung und Inhaftierung Hunderttausender Uigur:innen, Niederschlagung der Demokratiebewegung in Hongkong, Bedrohungen und Seeblockade gegenüber Taiwan: China unter Herrscher Xi Jinping gerät zunehmend unter internationalen Druck.

Die EU hat bereits Sanktionen gegen chinesische Unternehmen und Funktionäre verhängt. Die Schweiz solle nicht nachziehen, sagt Andreas Glarner, Nationalrat von der Schweizerischen Volkspartei und Mitglied der Aussenpolitischen Kommission.

Die Schweiz, die weltweit Demokratie und Menschenrechte fördern wolle, dürfe vor Verletzungen der Menschenrechte nicht die Augen verschliessen und nur die wirtschaftlichen Beziehungen im Auge behalten, kontert der Sozialdemokrat Eric Nussbaumer, auch er Nationalrat und Mitglied der Aussenpolitischen Kommission.

Farbig bemalte Raver an der Street Parade Zürich
Keystone

Nach zwei Jahren Covid-Pandemie endlich wieder mal richtig abtanzen – an der Zürcher Street Parade von morgen Samstag.

Auch dieses Jahren erwarten die Veranstalter:innen wiederum eine Million Raver:innen, die an den grössten Anlass der Schweiz in die Limmatstadt strömen.

Doch auch diese Mega-Party wird von einer ansteckenden Infektionskrankheit überschattet – den Affenpocken. Die Stadtbehörden rufen die Teilnehmenden auf, sich zu schützen.

So sollen sie Kontakt mit Infizierten vermeiden, die Hände gründlich mit Seife waschen, in die Armbeuge husten und beim Sex Kondome verwenden.

Die Infektion ist zwar nur in seltenen Fällen tödlich. Aber in der Schweiz fehlt nach wie vor eine Impfung gegen Affenpocken.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Patricia Islas

Welche Massnahmen gibt es an Ihrem Wohnort, um die Bevölkerung vor Hitzewellen zu schützen?

Vielerorts leiden Menschen zunehmend unter starker Hitze, mehrere Länder müssen sich auf vermehrte gesundheitliche Auswirkungen einstellen.

63 Kommentare
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Kabelo Malatsie
George Mahashe

Schliessen wir wieder mit Kunst: mit Kabelo Malatsie, der ersten Kuratorin einer öffentlichen Kunstinstitution der Schweiz, die von ausserhalb Europas kommt.

Was hat Kabelo Malatsie mit der Berner Gegenwartskunst und deren Dach, der Kunsthalle Bern, vor?

Erst einmal, und das tönt sehr sympathisch, will sie die Stadt erkunden – zu Fuss, zusammen mit Menschen, die hier leben.

Auf die als konservativ geltende Haltung der Bewohner:innen der Hauptstadt angesprochen, sagt sie mit entwaffnender Ehrlichkeit: «Es wäre unaufrichtig, wenn ich sagen würde, dass ich mit Bewusstsein für dieses Publikum kuratiere. Ich will Ausstellungen machen, die mich selbst interessieren, und hoffe, dass dies Konversationen auslöst.«

Ich bin sehr gespannt, wie Kabelo Malatsie die Kunsthalle Bern bespielt – ich werde jedenfalls nach längerer Pause wieder hingehen und mich überraschen lassen.

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