«Swiss Engineering»: Ehrenkodex für ethischen Fortschritt
Technologischer Fortschritt unter Berücksichtigung moralischer Prinzipien: Dies ist das Ziel von "Swiss Engineering", der grössten Vereinigung von Ingenieuren und Architekten in der Schweiz, die dafür einen "Ehrenkodex" erarbeiten will.
An ihrer Versammlung in Lugano vom Samstag (12.05.) hat «Swiss Engineering» (SE) zu diesem Zweck eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Der Ehrenkodex soll «Erklärung von Lugano» genannt werden.
Die rund 500 Teilnehmenden diskutierten über Grenzen, Freiheiten und Verantwortlichkeiten der wissenschaftlichen Forschung. Es werde von Tag zu Tag wichtiger, auf solche Fragen Antworten zu finden, sagte Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz, die als Referentin zu den Teilnehmenden sprach.
Im Namen des Bundesrats gratulierte sie den Organisatoren des Kongresses zum gewählten Thema. Sie wünsche sich, dass die «Erklärung von Lugano» den Akzent im Dialog zwischen Wissenschaft und öffentlicher Meinung auf die zentralen Werte der Gesellschaft lege, sagte sie.
Am Kongress sprachen auch der Waadtländer Astronaut Claude Nicollier sowie Swisscom-Generaldirektor Jens Alder. Die Vereinigung «Swiss Engineering» zählt rund 15’000 Mitglieder.
swissinfo und Agenturen
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