Abstimmung vom 12. Februar 2017

Erleichterte Einbürgerung für Ausländer der dritten Generation, Reform der Unternehmenssteuer und Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr: Über diese drei Themen hat das Schweizer Stimmvolk am 12. Februar 2017 an der Urne entschieden.

Resultate und Analysen
Ausländische Firmen mit Sitz in der Schweiz profitieren weiterhin von Steuerprivilegien. Die Unternehmenssteuerreform III wurde vom Volk abgelehnt.
Niederlage für Finanzminister Ueli Maurer. Das Stimmvolk lehnt die Unternehmenssteuerreform III deutlich ab.
Die Gegner der Unternehmenssteuerreform III jubeln über das Nein an der Urne.
Wer hat hier einen roten Pass? Die Enkelkinder von Immigranten unterscheiden sich oft kaum von Schweizer Jugendlichen. 
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Erleichterte Einbürgerung
Den Enkelkindern von Einwanderern den Zugang zum Schweizer Pass zu erleichtern, ist für die fünfte Schweiz eine Selbstverständlichkeit.
Wer hat hier einen roten Pass? Die Enkelkinder von Immigranten unterscheiden sich oft kaum von Schweizer Jugendlichen. 
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Unternehmenssteuerreform III
Wie auch immer das Stimmvolk entscheidet: Eine Steuerreform ist nötig, weil gewisse Privilegien für Konzerne international nicht mehr akzeptiert werden.
EU, G20 und OECD machen ernst: Sie wollen Praktiken multinationaler Firmen zur Gewinnoperierung ein Ende setzen. Kürzlich hat die EU-Kommission Apple eine Rekordbusse von 13 Mrd. Euro auferlegt.
Dr. Frank Marty ist Geschäftsleitungsmitglied und Leiter Finanzen & Steuern beim Schweizer Wirtschafts-Dachverband Economiesuisse.
Prisca Birrer-Heimo ist Nationalrätin der Sozialdemokratischen Partei (SP) für den Kanton Luzern. Ihr Spezialgebiet sind Wirtschaftsthemen, vor allem Finanz- und Steuerfragen.

Sie ist zudem Präsidentin der Schweizer Stiftung für Konsumentenschutz (SKS).
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Nationalstrassen- und Agglomerations-Fonds
Trotz des dichten Autobahnnetzes sorgt der Berufsverkehr auf gewissen Abschnitten regelmässig für Staus, wie hier in Mendrisio (Kanton Tessin).