Am (morgigen) Mittwoch kommt Windows 10 in die Läden. Das neue Betriebssystem soll den US-Technologiekonzern Microsoft fit für die Zukunft machen.

Die Latte für Windows 10 liegt hoch: Nach einem Flop mit dem Vorgängersystem Windows 8 übersprang Microsoft symbolisch die Nachfolgenummer 9, um mit einer runden Zahl neu durchzustarten.

Windows 10 soll sowohl auf klassischen PCs und Laptops als auch auf Smartphones, Tablet-Computern und der Spielekonsole Xbox laufen. Bislang dominiert Windows zwar den klassischen PC-Markt. Dieser allerdings ist rückläufig - und bei den beliebten Smartphones und Tablets liegt der Konzern deutlich hinter den Konkurrenten Apple und Google.

Die einheitliche Windows-Plattform soll die Popularität von Microsoft-Produkten auch auf anderen Geräten als Computern und Laptops steigern. Wer die Vorgängerversionen Windows 7 und Windows 8.1 auf dem Computer hat, kann das neue Programm ein Jahr lang kostenlos erhalten - ein Novum für das Unternehmen, das seine Kunden bisher für Software-Upgrades stets zur Kasse gebeten hatte.

Erste Einblicke in Windows 10 hatte das Unternehmen im September 2014 gewährt und versprach, das von Nutzern vermisste Startmenü wieder einzuführen. Im Januar gab Microsoft bekannt, dass sich das neue Betriebssystem auch per Sprachsteuerung bedienen lasse.

Microsoft setzt grosse Hoffnungen in Windows 10. Im Jahr 2018 soll das neue Betriebssystem auf einer Milliarde Geräten weltweit installiert sein, so das Ziel. Zur Markteinführung plant das Unternehmen am Mittwoch Veranstaltungen in 13 Städten rund um den Globus. Zunächst wird das Betriebssystem nur für bisherige Windows-Nutzer zum Download bereitstehen und auf Microsoft-kompatiblen Geräten vorinstalliert sein. Später in diesem Jahr soll das Programm auch einzeln zu kaufen sein.

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