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Flaute am Flughafen

Leere Schalterhalle am Flughafen Zürich-Kloten im Oktober 2001. Keystone Archive

Unique meldet für 2001 einen massiven Einbruch bei den Passagier-Zahlen: Das Swissair-Debakel und die Terroranschläge in den USA hielten die Leute vom Fliegen ab.

Insgesamt benutzten rund 21 Millionen Passagiere den Flughafen. Das sind 7,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Flugbewegungen gingen im letzten Jahr um 5 Prozent auf 309’250 Starts und Landungen zurück, wie der Flughafen am Samstag mitteilte.

Folge des «Schwarzen Herbsts»

Nach den Ereignissen vom 11. September und dem Swissair-Debakel sei mit einem Einbruch im Flugverkehr zu rechnen gewesen, liessen die Verantwortlichen des Flughafens verlauten. Die Zahlen lägen deshalb im Bereich der Erwartungen.

Das erste Quartal hatte mit einem Passagierzuwachs von 6 Prozent noch erfolgsversprechend ausgesehen. Das gleiche galt auch für den Sommer, bevor die Terroranschläge und das Swissair-Grounding einen starken Rückgang der Passagierzahlen auslösten. Im Oktober und November ging die Zahl der Reisenden um beinahe 40 Prozent zurück.

Erholung

Der Markt habe sich im Dezember wieder erholt. Der Flughafen Zürich-Kloten rechnet damit, dass dieser Trend weiter anhält. Im Jahr 2000 war das Passgieraufkommen noch um 8,4 Prozent angestiegen.

Bei den Flugbewegungen legten Crossair, Lufthansa, LOT und SAS am meisten zu. Den grössten Einbruch erlitt die Swissair. Auf die Schweizer Airline entfielen mit 49 Prozent des gesamten Verkehrs-Aufkommens zwar nach wie vor die meisten Flugbewegungen. Allerdings hatte dieser Anteil im Vorjahr noch 53 Prozent betragen.

Crossair konnte dagegen ihren Anteil von elf auf 16 Prozent. steigern. Zulegen konnte auch Lufthansa von 6 auf 7 Prozent. Air France, British Airways, SAS und Edelweiss stellten zwei Prozent der Flugbewegungen.

swissinfo und Agenturen

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