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Gefragte Helikopter

Die Rega musste häufiger als im Vorjahr bei Bergunfällen Einsätze leisten. www.rega.ch

Die Rega hat letztes Jahr ganz knapp weniger Einsätze geflogen als 2000. Rückläufig waren erstmals die Flüge mit den Jets.

Mit insgesamt 9’514 Einsätzen flog die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega 2001 nur 16 Einsätze weniger als im Jahr zuvor, wie die Rega am Donnerstag mitteilte. Die Helikoptereinsätze erreichten mit 8’262 Flügen einen neuen Höchststand.

Das uneinheitliche Gesamtbild wurde aber durch den allgemeinen wirtschaftlichen Abschwung und insbesondere durch die nach den Terroranschlägen vom 11. September in die Krise gestürzte Luftfahrt beeinflusst.

Die Rega spürte dies insbesondere durch eine Abnahme der Repatriierungen an Bord von Linienflugzeugen, aber auch bei den Einsätzen der Ambulanzjets. Insgesamt habe die Abnahme bei 1’252 Flügen 7% betragen.

Weniger Wintersportunfälle

Die Anzahl von so genannten Primäreinsätzen zur Bergung von Unfallopfern wurde mit 4’729 Flügen im Vergleich zum Vorjahr nur hauchdünn übertroffen. Während bei den Wintersportunfällen ein Rückgang von 7,7% festgestellt wurde, nahm die Anzahl der Bergunfälle um 9,9% zu.

Die Rega flog im Jahr 2001 37 Einsätze nach Lawinenunglücken, was einer Zunahme von über 19% entspricht. Sie habe 2001 insgesamt 8’869 Patienten medizinisch betreut oder transportiert, gegenüber 8’842 im Vorjahr.

Grosszügige Gönner

Nach 50-jährigem Bestehen sei der Rückhalt der Rega in der Schweiz immer noch ungebrochen, hiess es weiter. 2001 sei erstmals die Summe der Spenden über 60 Mio. Franken geklettert, bei 1,6 Mio. Gönnern. Zum 50. Jubiläum der Rega gab die Schweizer Post eine Sonderbriefmarke heraus.

swissinfo und Agenturen

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