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Gewinneinbruch bei Zementkonzern Holcim

Der Schweizer Zementriese Holcim, weltweit der zweitgrösste Zementhersteller, hat 2008 angesichts der Wirtschaftsflaute deutlich weniger verdient.

Mit 2,2 Mrd. Franken hat sich der Konzerngewinn im Vergleich zum Vorjahr praktisch halbiert. Der Umsatz sank um 7% auf rund 25,2 Milliarden.

Grund sei der drastische Nachfragerückgang in der Bauindustrie im vierten Quartal. Zudem machten sich die höheren Energiekosten bemerkbar.

Auch unter erschwerten Bedingungen habe sich das Unternehmen laut eigener Mitteilung mit einem Betriebsgewinn (EBITDA) von 5,3 Mrd. Franken gut gehalten. Zu diesem Ergebnis leistete Europa erneut den grössten Beitrag.

Holcim verfügte am Jahresende 2008 über eine hohe Liquidität von 5,6 Milliarden.

In Nordamerika behaupte sich der Konzern in einem schwierigen Umfeld, aber auch in Teilen Europas führte der Konjunktureinbruch zu einer Rezession.

Stark getroffen wurde der Bausektor in den USA, in Spanien und Grossbritannien. Wenn auch die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2008 weiter an Dynamik verloren hat, so war die Entwicklung in den Wachstumsmärkten von Lateinamerika, Afrika, Asien und Osteuropa doch mehrheitlich erfreulich.

Der Zementkonzern geht davon aus, dass 2009 für die Bau- und Baustoffwirtschaft zu einem weiteren schwierigen Jahr wird. Trotz staatlicher Stützungsprogramme müsse vorerst mit einem weiteren Nachfragerückgang gerechnet werden.

2008 hat Holcim 143,4 Mio. Tonnen Zement abgesetzt.

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