The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Wie neutral soll die Schweiz eigentlich sein?

Gastgeber/Gastgeberin

Wo steht die Schweiz in der Welt? Und wohin steuert sie? Aktuelle und künftige Entwicklungen stehen bei mir im Fokus. Nach dem Studium (Geschichte, Rechtswissenschaften und Europastudien) eine Zeit lang auf der Schweizer Botschaft in Athen gearbeitet. Journalistische Erfahrungen im In- und Ausland, auf lokaler wie nationaler Ebene, als Freelancer wie auch als Angestellter. Heute mit internationalem Fokus.

Für die einen ist sie nicht neutral genug, für die anderen zu neutral: Über die Schweizer Neutralität wird viel diskutiert – sowohl im Land selbst, wie auch ausserhalb.

Am 27. September wird in der Schweiz über die sogenannte Neutralitätsinitiative abgestimmt. In der Bevölkerung ist die neutrale Position des Landes stark verankert, wie Umfragen zeigen. Sie zeigen aber auch, dass die Leute unterschiedliche Vorstellungen davon haben.

Was denken Sie: Wie sollte die Schweiz ihre Neutralität heute gestalten? Schreiben Sie uns einen Kommentar.

Mehr

Diskutieren Sie mit!

Ihre Beiträge müssen unseren Richtlinien entsprechen. Wenn Sie Fragen haben oder ein Thema für eine Debatte vorschlagen möchten, wenden Sie sich bitte an uns!
S
swiscat

Die Schweiz muss neutral bleiben und das ist einfach so man muss das nicht ändern mein Vater war im zweiten Weltkrieg hat gekämpft für die Schweiz und für das Vaterland die Schweiz muss sich nicht einmischen wo auf der Welt Krieg herrscht die Schweiz muss für sein eigenes Land kämpfen und nicht für ein anderes Ländern wo krieg ist ganz einfach und das ist meine Meinung

R
Rbaaij
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Ich halte es für einen strategischen Fehler, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland abzubrechen. Denn dadurch entsteht in den Augen des russischen Volkes der Eindruck, dass Europa tatsächlich der Feind ist. Damit spielt man Putin in die Hände. ____Ich rate dem Schweizer Volk, für die Neutralität zu stimmen. Auf diese Weise werdet ihr wieder ein gutes Beispiel für die Geschichte sein.

I think it is an strategic error, to break economic ties with russia. As it creates as a result the sentiment that Europe is in fact the enemy, in the eyes of the russian people. Thereby playing into Putins hand. ____I advice the Swiss people to vote for neutrality. That way you will be again a good example for history.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Rbaaij

Ein Gegenvorschlag: Russland stellt die Kriegshandlungen ein und zieht sich aus der Ukraine zurück - dann kann die Schweiz die Sanktionen wieder aufheben. Was halten Sie davon? Das wäre vielleicht eine bessere strategische Weitsicht.

Anonym

Es ist ein grosser Unterschied, ob die Schweiz beliebig Waffen herstellt und verkauft, oder ob sie Sanktionen gegen ein Land mitmacht, das zur Zielscheibe machtpoitischer Absichten anderer Länder geworden ist. Welches von beidem verbietet uns die Neutralität? Das sollte klar sein: Sanktionen sind eine Art von nichtmilitärischem Angriff. Diese sind aus Sicht der Neutralität natürlich in keinem Fall zulässig.____Was Waffenverkäufe betrifft, ist die Sache schwieriger. Hier geht es um Ethik und um die jeweilige Situation: Wird mit den Waffen Krieg geführt? Dann verbietet die Neutralität ihren Verkauf. Sonst? Tja, eine ethische Frage....

Anonym
@Anonym

(Ich hatte beim Registrieren in meinem Profil einen Namen angegeben. Ich verstehe deshalb nicht, warum ich hier als "Anonym" erscheine. Das ist keine Absicht.)

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Anonym

Sanktionen sind eine Art von Angriff? Das müssen Sie ausführen. Und weil sie sich hier auf ein einziges Land beziehen: Die Schweiz hat rund drei Dutzend Sanktionsregime, teilweise seit Jahrzehnten: https://www.seco.admin.ch/de/sanktionsverordnungen

H
hcurielg
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus ES übersetzt.

Ich bin Mexikaner und würde mir wünschen, dass mein Land neutral wäre, so wie die Schweiz. Nachdem wir Mitte des 19. Jahrhunderts in einem schändlichen Krieg gegen die USA die Hälfte unseres Staatsgebiets verloren hatten, gab es nur noch geringfügige Auseinandersetzungen mit unserem südlichen Nachbarn Guatemala, die jedoch nie zu einem grösseren kriegerischen Konflikt eskalierten; heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, haben wir niemanden, gegen den wir kämpfen könnten, und keinen Grund dafür; wir grenzen nur an die USA, das grösste Land, sowie an Guatemala und Belize, beides kleine Nationen. Deshalb glaube ich, dass Mexiko dazu bestimmt ist, ein neutrales Land zu sein, aber wir müssen dieses Thema diskutieren und es in unserer Verfassung verankern. Davon müssen wir viel, sehr viel von der Schweiz lernen.

Yo soy mexicano y quisiera que mi país fuera neutral, como lo es Suiza. Después de perder la mitad del territorio en una guerra infame con USA a mediados del siglo XIX, sólo tuvimos unas ligeras disputas con nuestro vecino del sur, Guatemala, que no llegó a ser un conflicto bélico mayor; ahora, a comienzos del siglo XXI no tenemos con quién o por qué pelear, sólo tenemos frontera con USA, la más grande, y con Guatemala y Belice, que son naciones pequeñas. Por ello creo que México está destinado a ser un país neutral, pero nos hace falta discutir el tema y ponerlo en nuestra Constitución. De eso tenemos que aprender mucho, muchísimo de Suiza.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@hcurielg

Danke für Ihre Ausführungen, sehr interessant! Wird das von Parteien oder Politikern tatsächlich gefordert

L
luisa.srf.saxophone
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

So neutral wie möglich: Die Schweiz sollte militärisch strikt neutral, rechtlich klar und humanitär aktiv bleiben. ____Und @jepyerly@websud.ch__ 24.08.2026 09:36 ____Diese Rede muss aufhören, mein Herr. Das Meer und das portugiesische Volk sind nicht nur dazu da, Ihnen die Windli zu wechseln. Auch wenn wir das tun – gegen einen anständigen Lohn. Verstehen wir uns oder nicht?

Wie neutral wie möglich : Die Schweiz sollte militärisch strikt neutral, rechtlich klar und humanitär aktiv bleiben. ____Und @jepyerly@websud.ch__ 2026-08-24 09:36 ____Il faut que ça cesse ce discours, monsieur. La mer et le peuple portugais ne sont pas là que pour vous changer les chouches. Même si nous le faisons, pour un salaire décent. Verstehen wir uns oder nicht

J
jepyerly@websud.ch
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

Immer mehr Schweizer sind nicht wirklich Schweizer. Das ist gefährlich. Vor allem jene, die in der Verwaltung, in der Presse und im Fernsehen tätig sind. Es ist verständlich, dass diese Personen eher EU-freundlich als schweizneutral sind. Das verzerrt die Debatte. Eine solide Neutralität (die wir bereits verloren haben) würde es unserem Land ermöglichen, die Rolle eines Vermittlers zu übernehmen und an Verhandlungstischen nicht nur Selenskyj an einen Tisch zu bringen.Die FDP und die «Kaviar-Sozialisten» kümmern sich nicht um die politische, wirtschaftliche, soziale und landwirtschaftliche Zukunft der Schweizer Bevölkerung. Was die Initianten fordern, ist nicht revolutionär. Es ist eine Sicherheitsvorkehrung, die die Glaubwürdigkeit unseres Landes gewährleistet.

De plus en plus de Suisses, ne sont pas véritablement suisse. C'est dangereux. Surtout, ceux qui œuvrent dans les administrations, la presse, la télévision. On peut comprendre que ces personnes, sont plus pro-UE que Suisse-neutre . Cela fausse le débat. Avoir une neutralité solide, ( nous l'avons déjà perdue ) permettrait à notre Pays de jouer le rôle de négociateur , de tour de tables, réunissant pas seulement Zélenski .Le PLR, les socialistes -Caviar , se fichent de l'avenir politique économique , social, agricole de la population suisse. Ce que demandent les initiant s, n'est pas révolutionnaire. C'est un garde fou , permettant la crédibilité de notre Pays.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@jepyerly@websud.ch

Menschen mit anderer Meinung abzusprechen, dass sie Schweizer sind, ist also wirklich schlechter Stil. Das Schöne an der Demokratie ist, dass man trotz unterschiedlicher Meinung diskutieren kann. Aber wenn man so argumentiert, verliert die eigene Position automatisch an Gewicht und Relevanz. Schade.

G
Ghamari

Die Schweiz sollte militärisch strikt neutral, rechtlich klar und humanitär aktiv bleiben. Neutralität bedeutet weder moralische Gleichgültigkeit noch automatische Gefolgschaft gegenüber einem Machtblock. Glaubwürdig wird sie nur durch denselben Massstab für alle: keine Kriegsbeteiligung, keine militärische Bevorzugung einer Konfliktpartei, konsequenter Schutz des humanitären Völkerrechts und offene Gesprächskanäle zu allen Seiten. Die Stärke der Schweiz liegt nicht im Mitlaufen, sondern in ihrer Unabhängigkeit. Nur wer keinem Lager dient, kann zwischen den Lagern vermitteln und Frieden glaubwürdig fördern.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Ghamari

Ich würde behaupten die Schweiz gehört durchaus einem Lager an. Sehen Sie das nicht so? (Und zwar schon eine ganze Weile)

Anonym
@Giannis Mavris

Welchem denn? Und was soll das denn überhaupt sein, ein "Lager"? __Wenn man so denkt, dass sein Land gesinnungsmässig irgenwo dazugehört, heisst das erstmal nur, dass man vielleicht die politische Neutralität nicht versteht. Denn ein Land kann sich politisch als neutral positionieren, ganz egal, welche Ähnlichkeiten das Denken seiner Bevölkerung mit dem Gedankengut anderer Länder hat.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Anonym

Neutralität ist nicht gottgegeben, sondern von Menschen geschaffen - und zwar basierend auf ihre moralischen und ethischen Grundsätzen. Und diese teilt die Schweiz in erster Linie mit ihren europäischen Nachbarstaaten. Zu glauben, das würde nicht in die Aussenpolitik des Landes reinspielen, ist illusorisch.

J
jepyerly@websud.ch
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

Die Neutralität unseres kleinen Landes im Herzen Europas ist seit Jahrhunderten anerkannt. Das ist sehr wichtig. Der Meinungsumschwung unseres Bundesrats Cassis, der von der EU in die Zange genommen wird, könnte uns durchaus in einen Krieg mit Russland führen. Mit dem Wunsch, zu den Grossen dieser Welt zu gehören, ohne über die entsprechenden diplomatischen, militärischen und versorgungstechnischen Kapazitäten zu verfügen, geht die Schweizer Bevölkerung gefährliche Risiken für die Zukunft ein.

La neutralité de notre petit Pays ,au centre de l'Europe est reconnue depuis des siècles. c'est très important. Le changement de position de notre Conseiller fédéral Cassis , tenu en tenaille par l'UE risque bien de nous emmener en guerre avec la Russie. Avec l'envie de faire partie des grands de ce monde , sans les capacités diplomatiques , militaires et alimentaires, la population suisse prend des risques dangereux pour l'avenir.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@jepyerly@websud.ch

Mit Meinungsumschwung meinen Sie die Übernahme der Sanktionen und die sicherheitspolitische Annäherung an EU und Nato, nehme ich an? Das nur auf Bundesrat Cassis abzuwälzen ist etwas simpel: Alle entsprechenden Umfragen bei der Bevölkerung bestätigen diese Ausrichtung.

M
Mohler

Nie wird erörtert, was die Folgen wären, würde die Initiative Verfassungsrecht. Wie bereits am 26./27. Februar 2022 angedroht, als der Bundesrat zögerte, die EU- Sanktionen zu übernehmen, würde die Schweiz sanktioniert, da ihr Nichtmitmachen Umgehungsgeschäften Tür und,Tor öffnete. Das wäre eine wirtschaftliche Katastrophe, ab 28. September 2026.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Mohler

Danke für den Hinweis: Das Embargogesetz wurde ja deswegen erlassen, damit Umgehungsgeschäfte verunmöglicht werden.

W
Wala Boss

Für mich ist die momentane Neutralität in Ordnug. Nehmen wir die Initiative an ist eine Zusammenarbeit mit det NATO für mich nicht mehr möglich, weil die NATO klar nicht Neutral ist! Das wäre ein weiteres Rosinenpicken

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Wala Boss

Die Initiative sieht vor, dass Kooperationen mit Militärbündnissen verboten ist - ausser wenn die Schweiz angegriffen würde. Die Frage ist, wer in diesem Fall bereit sein wird, mit der Schweiz eine Kooperation einzugehen. Und ob das nicht erst recht als Rosinenpicken angesehen wird.

Anonym
@Wala Boss

"Rosinenpicken" - ist das denn schlimm? Genau betrachtet funktioniert Neutralität gar nicht, ohne dass ein Land in jeder Angelegenheit genau prüft, wie es sich positioniert. Also werden wir als neutrales Land diesem (leider sehr dummen) Vorwurf der "Rosinenpickerei" zwangsläufig ausgesetzt sein. Das müssen und können wir aushalten. :-)

D
Donat-Magnin Paule
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

so wie sie derzeit ist

comme elle est actuellement

A
angelo del castillo
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus ES übersetzt.

aktive Neutralität, die Gerechtigkeit für alle bedeutet

neutralidad activa que significa justicia para todos

L
Luthero
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus IT übersetzt.

Der entscheidende Beweis dafür, dass die viel gepriesene Neutralität mittlerweile praktisch nur noch auf dem Papier existiert, zeigt sich darin, wie ungeschickt der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine gehandhabt wurde. Der Bundesrat und insbesondere Cassis haben sich beeilt, sich der EU anzuschliessen und diese bei den Sanktionen sogar noch zu übertreffen, um der EU-Kommission zu beweisen, dass sie papistischer als der Papst sind. So hat sich die Schweiz in ihrer Rolle als Vermittlerin, die sie noch vor den Verhandlungen in Istanbul hätte übernehmen können, selbst die Füsse gebunden. Anschliessend hat sie sich lächerlich gemacht, indem sie 2024 am Bürgenstock eine ebenso pompöse wie lächerliche und gescheiterte Konferenz für die Ukraine organisierte, ohne die russische Gegenseite einzuladen. Es ist klar, dass dieses chaotische Vorgehen des Bundesrats unserem geliebten Vaterland nichts Gutes bringen wird. Politiker von ganz anderem Kaliber als ein Ignazio Cassis oder die ehemalige Viola Amherd hätten die Schweiz wieder ins Rampenlicht der Weltdiplomatie gerückt, wie schon so oft in der Vergangenheit, und dabei auch diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu Russland und China zum WOHL unseres Landes gepflegt.

La prova del nove di come la sbandierata neutralitá praticamente oramai esiste solo sulla carta lo si denota come è stato maldestramente gestito il conflitto Russia-Ucraína. ll CF e in particolare Cassis si è affretato ad allinearsi e addirittura superare la UE con le sanzioni per dimostrare alla commissione UE di essere più papista del papa. Cosí la Svizzera si è__legata mani e piedi nel suo ruolo di mediatore di cui__avrebbe potuto essere protagonista ancor prima__delle trattative di Instambul. Poi in seguito si è__ricoperta di ridicolo organizzando una pomposa quanto ridicola e fallimentare conferenza per l'Ucraina al Bürgenstock nel 2024 senza invitare la controparte russa. E' chiaro che questo malandazzo del CF non condurrá nulla di buono alla nostra amata patria. Politici di ben altra levatura di un Ignazio Cassis o della ex Viola Amherd avrebbero rimesso la Svizzera al centro dei riflettori della diplomazia mondiale come in molte occasioni in passato, tenendo relazioni diplomatiche e economiche anche con Russia e Cina per il BENESSERE del nostro paese.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Luthero

Danke für Ihren Kommentar. Glauben Sie aber tatsächlich, dass die Schweiz diese Rolle einfach so gekriegt hätte

M
Mohler
@Luthero

Die Sanktionen erfolgten gemäss Embargogesetz bon 2002, einem demokratisch erlassenen Gesetz.__Das war bisher das einzige Nichtchaotische der bundesrätlichen N-Politik.__Und darf man auf die UNO-Charta und das humanitäre Völkerrecht hinweisen? Gibt es eine N gegenüber den scheusslichsten Kriegsverbgrechen? NEIN!

Anonym
@Mohler

Ja, ethisch und moralisch gibt es keine Neutralität gegenüber den Verbrechen und Scheusslichkeiten, die in der Welt passieren (und bei Kriegsparteien ganz gewiss immer von beiden Seiten!). __Aber die politische Neutralität eines Landes ist etwas anderes. Seine ethische oder moralische Position kann auch ein politisch neutrales Land deutlich öffentlich klarstellen. Dennoch darf es es sich, wenn es neutral sein will, auf keine Seite ziehen lassen und schon gar keine kriegsähnliche Handlungen mitmachen.

W
webertum@wanadoo.fr

Die Schweiz ist neutral seit über 200 Jahren und ist damit zumeist gut gefahren. Wer etwas anderes behauptet, lügt oder verfolgt Eigeninteressen. Die Schweiz ist ein moderner, innovativer Staat, der erfolgreich mit seinen Nachbarn zusammenlebt, gemeinsame Ziele verfolgt und dank der sprachlichen Vielfalt auf Augenhöhe verhandelt. Die fachliche und kulturelle Zuwanderung erwirkte Reformen und Veränderungen, die mithalfen, die Schweiz auf ein international hohes Niveau zu bringen.__Trotzdem, zu uns gehört auch eine Geschichte, die nicht ohne Mythen auskommt. Erzählungen, die dazu dienen, Ereignisse glaubhaft zu erklären. Das gilt für alle Völker auf der Welt. Aber der Versuch, Mythen mit der Hellebarde zu verteidigen, wirkt nur lächerlich, denn sie können keine Realitäten ersetzen.__Der mutmassliche Vater dieser Initiative behautet, damit alles Ungemach, die ethnische __Verarmung, die drohende Europäisierung, ja sogar Kriege von unserem Land abzuwenden. Das ist eine krasse Unwahrheit. Wir sind kein Insel!__Dass die Schweiz dank seiner Politik jährlich Milliarden nach Europa bezahlen, dass wir am Markt teilnehmen können, verschweigt er geflissentlich. Es sind ja nicht seine Milliarden. Aus diesen Gründen ist diese Initiative wuchtig abzulehnen.

Ramon Maynou Ferreres
RamonMaynou
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus ES übersetzt.

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen in Zukunft mehr Zeit damit verbringen, über den Frieden zu sprechen, als über die Kriege der Vergangenheit.__Nichts rechtfertigt einen Krieg, in dem es einigen Menschen gestattet ist, andere Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort ungestraft zu foltern, zu vergewaltigen, zu verstümmeln, zu berauben und zu töten.__«Nein zum Krieg» zu sagen, reicht nicht aus; man muss Vorschläge machen, damit es keine Kriege gibt, aber es scheint, als würden diese Vorschläge niemanden interessieren … Das Leben der Menschen interessiert niemanden, nur das grosse Waffengeschäft ist von Interesse.__Zehn Gebote zur Verteidigung eines neutralen und friedlichen Landes:__1. – Das Land nimmt gegenüber Aussenkonflikten eine neutrale Haltung ein. __2. – Das Land wird niemals Truppen ausserhalb seines Hoheitsgebiets entsenden oder dort stationieren.__3. – Das Land wird niemals die Einrichtung eines Militärstützpunkts eines fremden Landes zulassen.__4. – Das Land darf niemals Waffen aus dem Ausland kaufen.__5. – Das Land wird ausschliesslich Waffen herstellen, die es ermöglichen, sich gegen mögliche Angriffe anderer Länder zu verteidigen.__6. – Das Land darf niemals Waffen an andere Länder verkaufen.__7. – Das Land wird Folter und die Todesstrafe unter allen Umständen abschaffen.__8.- Das Land wird den Frieden fördern und politische Geschichte sowie konfessionelle Religion aus dem Bildungswesen verbannen.__9.- Das Land wird die Finanzierung von Herstellern von Kriegsmaterial verbieten. __10.– Im Falle einer Kriegserklärung dürfen Soldaten sich weigern, Befehle zu befolgen und Waffen ausserhalb ihres Landes einzusetzen. __https://polideas.eu/defensa-europea/

Me gustaría que las personas dedicaran más tiempo en hablar de la paz en el futuro que de las guerras del pasado.__Nada justifica una guerra donde unas personas se las permite torturar, violar, mutilar, robar y matar impunemente a otras personas durante un tiempo y en un lugar determinado.__Decir «no a la guerra» no basta, hay que hacer propuestas para que no hayan guerras, pero parece que las propuestas no interesan… las vidas de las personas no interesan, solo interesa el gran negocio de las armas.__Decálogo de defensa de un país neutral y pacífico:__1.- El país mantendrá una posición neutral ante los conflictos exteriores. __2.- El país nunca enviará ni dispondrá de ejercito fuera del territorio del país.__3.- El país nunca admitirá la instalación de una base militar de un país extranjero.__4.- El país nunca podrá comprar armas de países extranjeros.__5.- El país sólo fabricarán armas que permitan defenderse de las posibles agresiones de otros países.__6.- El país nunca podrá vender armas a países extranjeros.__7.- El país abolirá la tortura y la pena de muerte en toda circunstancia.__8.- El país fomentará la paz, eliminando la historia política y la religión confesional en la educación.__9.- El país prohibirá la financiación de los productores de material de guerra. __10.- En una declaración de guerra los soldados podrán negarse a obedecer ordenes y usar las armas fuera de su país. __https://polideas.eu/defensa-europea/

A
Auswandern

Selbstverständlich sollte die Neutralität hochgehalten werden oder nehmen Sie in kauf das spätere Generationen wegen einem Überlegungsfehler einiger EU Turbos in Kriege hereingezogen werden. Diese Verantwortung lässt sich nicht wegwischen.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Auswandern

Nach dieser Logik hiesse es, dass die Schweiz durch die Gestaltung ihrer Neutralität über Krieg oder Frienden entscheiden würde? Ich glaube so wird die Bedeutung der Schweizer Neutralität für die internationale Politik ziemlich überhöht.

P
Pierrot
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

Der Begriff der Neutralität hat schon seit langem seine Grenzen aufgezeigt und hat heute keine Daseinsberechtigung mehr. Wir geben bereits ein sehr trauriges Beispiel dafür, was es heisst, neutral zu sein, indem wir Waffen herstellen und verkaufen, die eigentlich Sammlerstücke sein sollten, da sie im Falle eines bewaffneten Konflikts auf keinen Fall zum Einsatz kommen dürfen. Schliessen wir die Augen, seien wir also neutral. Wir brauchen Europa für unsere Sicherheit; die Banken werden vielleicht nicht immer da sein. Lasst uns den Mut aufbringen, die Verbrechen dieser Welt anzuprangern, ohne uns hinter dieser Vorstellung von Neutralität zu verstecken.

La notion de neutralité a déjà depuis longtemps démontré ses limites et n’a plus de raison d’être aujourd’hui. Nous donnons déjà un bien triste exemple sur le fait d’être neutre en fabriquant et vendant des armes qui en principe devraient être des pièces pour collectionneurs, puisse qu’elles ne doivent surtout pas servir en cas de conflit armé. Fermons les yeux, soyons donc neutres. Nous avons besoin de l’Europe pour notre sécurité, les banques ne serviront peut être pas toujours. Ayons le courage de dénoncer les crimes de ce monde, sans se cacher derrière cette vision de la neutralité.

dario giandeini
Dario Giandeini
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus IT übersetzt.

Beim Lesen der zahlreichen Kommentare lässt sich erkennen, dass es – wie auch bei anderen Themen – eine Kluft zwischen der CF und der Bevölkerung gibt. Zwei Ebenen, die nicht mehr miteinander kommunizieren können, die auf zwei Ebenen denken, die sich nicht begegnen können und auch nicht begegnen werden. Der Bundesrat verfolgt wirtschaftliche Ziele, während die Bevölkerung in der realen Welt lebt, die aus kleinen Dingen besteht, mit denen sie sich täglich auseinandersetzen muss und die weit entfernt sind vom geopolitischen Schachbrett. Die Bevölkerung ist verwirrt. Das Vertrauen in den Bundesrat war noch nie so tief. Wie ist die von RSI/SSR ausgestrahlte Rede von Herrn Cassis zu verstehen? Er verwendete Argumente und Begriffe, die die Bevölkerung als eine Gruppe von Unwissenden abtun, die die Erleuchtung des CF nicht verstehen. Es scheint, als sei nicht einmal das CF in seinem Vorschlag einig, die Bedingungen des zur Abstimmung stehenden Vorschlags nicht zu akzeptieren.

Leggendo i molti commenti si può evincere che come per altri temi, esiste una spaccatura tra CF e popolazione. Due livelli che non riescono più a comunicare, che pensano su due livelli che non riescono e non possono incontrarsi. Il CF persegue obiettivi di tipo economica, mentre la popolazione vive nel mondo reale fatto di piccole cose, da affrontare giornalmente e lontane dalla scacchiera geopolitica. La popolazione è disorientata. La fiducia nel CF non è mai stata così bassa. Come capire il discorso mandato in onda da RSI/SSR del signor Cassis? Ha utilizzato argomenti e termini che relega la popolazione a un gruppo di ignoranti che non capiscono l'illuminazione del CF. Sembra che nemmeno il CF sia unito nella sua proposta di non accettare i termini della proposta in votazione.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Dario Giandeini

Sie haben sicher recht, dass die Diskussionen kontrovers sind und unterschiedliche Ansichten herrschen. Allerdings stimmt es nicht, dass das Vertrauen in den Bundesrat "noch nie so tief war".__Ganz im Gegenteil, wie wir kürzlich schrieben: "Das Vertrauen in die Schweizer Regierung blieb stabil bei 62% der Bevölkerung mit hohem oder moderatem Vertrauen." Hier nachzulesen: https://www.swissinfo.ch/ita/democrazia-svizzera/fiducia-ai-massimi-livelli-perché-gli-altri-paesi-non-guardano-alla-svizzera/91750814

M
Mohler
@Dario Giandeini

Leider schwadroniert Herr BR Cassis mit inhaltsleeren Allgemeinplätzen betreffend Neutralität, die ihm die Verwaltung vorgegeben hat.

S
Sam.Washington
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Es liegt am Schweizer Volk zu entscheiden, ob es sich der Gefahr aussetzen und das Unerträgliche tolerieren will.____Leider schreiben wir nicht mehr das Jahr 1815.____Kriege werden nicht mehr mit konventionellen Waffen geführt. Wir befinden uns im Zeitalter der Atomwaffen und der damit verbundenen Bedrohung. Und was tun Sie, wenn Drohnen in Ihren Luftraum eindringen und Ihre Rechte verletzen? Groll ist keine Verteidigung. Und die Verteidigung des Volkes, des Landes, der Integrität und der Souveränität hat Vorrang.____Militärisch gesehen entwickeln sich die Dinge rasant. Das Risiko, überrascht zu werden, wiegt die bekannte und geschätzte Neutralität auf. Die Schweiz wird immer für ihre friedliche, neutrale, zurückhaltende Haltung bekannt sein, bei der sie sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmert. Ob sie nun Partei ergreift oder nicht. Ihre Diplomatie und ihr Vorgehen werden erheblich helfen.____Derzeit steht die Schweiz kurz vor dem Beitritt zur EU. Keine Armee, keine Einnahmen, keine Verfassung, keine Gewaltenteilung. ____Die beste Lösung für die integrierten Länder und die Schweiz mit den wartenden Beitrittskandidaten ist der Übergang zum letzten Schritt des Integrationsprozesses: die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa mit eigener Verfassung, eigener Armee, eigenen Bundeseinnahmen und einer eigenständigen Staatsbürgerschaft.____Dies würde auch die NATO-Mitgliedschaft erleichtern, dank eines zentralen Kommandos der Vereinigten Staaten von Europa und ausreichender interner Ressourcen.____A la guerre, comme à la guerre.

It's for the Switzerland's people to decide whether to allow themselves to be exposed and tolerate the intolerable.____It is not 1815, unfortunately, anymore.____Wars are not fought with conventional weapons anymore. It's the nuclear era and threat. And what are you doing when some drones invade your restricted space violating your rights? Hard feelings are no defense. And the defense of the people, country, integrity and sovereignty prevail.____Things move fast, militarily. The risk of being taken by surprise offsets the well known and appreciated neutrality. Switzerland will always be known for its peaceful, neutral, low profile, minde its own business attitude. Weather it takes sides or not. It's diplomacy and approach will help considerably.____At this time Switzerland is closer to join the EU. No army, no income, no constitution, no division/balance of government powers. ____The best solution for the integrated countries and Switzerland with the waiting applicants is the passage to the final step of the integration process, the formation of the United States of Europe with its own constitution, army, federal revenue, citizenship per se.____It will be facilitate the NATO membership too with an United States of Europe Central command and sufficient internal resources.____A la guerre, comme à la guerre.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Sam.Washington

Danke für Ihren Beitrag. Aber dass die Schweiz kurz davor ist, in der EU einzutreten, ist total falsch. Es gibt kein Beitrittsgesuch, und jede Umfrage zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung es zurzeit in grosser Mehrheit nicht will.

L
Luthero
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus IT übersetzt.
@Sam.Washington

Im Grunde genommen, Herr …, führen Sie eine erschöpfende Liste auf, wie man die Neutralität ein für alle Mal abschaffen könnte – mit allem, was damit einhergeht.__Sagen Sie uns doch, für welche Lobby Sie hier intrigieren – es ist aber nicht schwer, Vermutungen anzustellen.

Praticamente lei signor.. sta elencando una lista esaustiva di come liquidare una volta per tutte la neutralitá con tutto con quello che ne consegue.__Ci dica per quale lobby sta tramando che è meglio, ma non è difficile fare delle ipotesi.

D
Derek54
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

Der Begriff «Neutralität» stammt vom lateinischen Wort «neuter» ab: weder das eine noch das andere. Mit einem JA zu einem einfachen Text, der genügend diplomatische Spielräume garantiert (gute Dienste, Aufrechterhaltung des diplomatischen Dialogs usw.), legt das Schweizer Volk seine NEUTRALITÄT verfassungsmässig fest.____Es steht jedem frei, mit NEIN zu stimmen, doch damit reiht man sich automatisch in das kriegsbefürwortende Lager ein. Im Falle eines NEIN-Ergebnisses müsst ihr damit rechnen, bald eine Rechnung von der EU für die «Teilnahme an der kollektiven Verteidigung Europas» zu erhalten. __Und dabei geht es um Dutzende Milliarden CHF pro Jahr.....

Neutralité vient du latin neuter: ni l'un ni l'autre. En votant OUI à un texte simple et garantissant suffisamment de variantes diplomatiques ( bons offices, maintien du dialogue diplomatique, etc) le peuple Suisse définit constitutionnellement sa NEUTRALITE.____Libre à chacun de voter NON, mais cela les rangera automatiquement dans le camp pro-guerre. En cas de NON, attendez-vous à recevoir bientôt une facture de l'UE pour " participation à la défense collective de l'Europe". __Et on parlera en dizaines de milliards CHF par an.....

dario giandeini
Dario Giandeini
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus IT übersetzt.
@Derek54

Ihre Einstufung derjenigen, die sich für ein «NEIN» entschieden haben, ist etwas hart. Niemand – glauben Sie mir, wirklich niemand – ist für den Krieg! Bitte stufen Sie uns nicht von vornherein so ein.

Un po' pesante la sua classificazione di chi ha deciso di votare NO. Nessuno, mi creda, nessuno è a favore della guerra! Non ci collochi a priori, per favore.

Giannis Mavris
Giannis Mavris SWI SWISSINFO.CH
@Derek54

Das Schöne an der Demokratie, die solche Abstimmungen erlaubt, ist, dass man seine Meinung kundtun kann, ohne Repressalien fürchten zu müssen. Dem Gegner zu unterstellen, er würde durch seine gegenseitige Meinung den Krieg - also das Töten von Menschen - unterstützen, zeugt allerdings von schlechtem Stil.

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft