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Kanton Solothurn verliert 440 Arbeitsplätze

Der norwegische Konzern Borregaard schliesst die Zellstofffabrik im solothurnischen Riedholz, früher bekannt als Attisholz. 440 Angestellte verlieren ihren Arbeitsplatz.

Für die 440 Mitarbeiter und 45 Lehrlinge wird laut dem Unternehmen ein Sozialplan ausgearbeitet und ein Job-Center eingerichtet. Als Begründung für den drastischen Schritt führt Borregaard wirtschaftliche Schwierigkeiten an.

Im Juli hatten die Norweger ein Kostensenkungsprogramm eingeleitet. Dieses reiche jedoch nicht aus, um das Unternehmen aus der Verlustzone zu bringen, sagte Jørn Syvertsen, Präsident des Verwaltungsrates von Booregaard Schweiz.

Syvertsen nannte markant gestiegene Rohstoff- und Energiepreise sowie ein starker Preis- und Absatzeinbruch in den Hauptmärkten Asiens als Gründe für den wirtschaftlichen Einbruch.

Es bestünde keine Aussicht, das Unternehmen rentabel zu gestalten. «Wir sind nicht mehr konkurrenzfähig», sagte Syvertsen. Ein Verkauf des Unternehmens sei «unrealistisch». Ohne Auftauchen eines Investors droht die Schliessung Mitte Dezember.

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