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Nationalbank senkt Leitzins auf 0,25%

Die Schweizerische Nationalbank greift im Kampf gegen die Rezession zu drastischen Mitteln: Sie senkt nicht nur den Leitzins um einen weiteren Viertelpunkt auf 0,25%; sie tätigt auch Devisenkäufe, um eine Aufwertung des Frankens zu verhindern.

Mit dem Erwerb von Franken-Obligationen privater Schuldner und Devisenkäufen will die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro verhindern.

Das Zielband für den massgeblichen Dreimonats-Libor wird auf 0 bis 0,75% zurückgenommen. Dies teilte die SNB am Donnerstag mit. Der von der SNB nur indirekt steuerbare Leitzins soll bei 0,25% zu liegen kommen.

Das ist der tiefste Stand seit 2004. Seit Oktober 2008 senkte die SNB ihren Schlüsselzins damit um insgesamt 2,5%.

All diese Massnahmen verhindern aber nicht, dass die Schweiz in eine tiefe Rezession fällt. Für das laufende Jahr rechnet die SNB mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts von 2,5 bis 3,0%.

Im Dezember hatte die Notenbank noch einen Rückgang um bis zu 1% vorhergesagt.

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