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Zurich-Gewinn unter Druck

Keystone Archive

Die Terror-Anschläge kosten den Versicherungs-Konzern Zurich Financial Services (ZFS) bis zu 1,44 Mrd. Franken. Die Gewinn-Erwartungen der ZFS wurden massiv reduziert. Die Zurich-Aktie stürzte darauf an der Börse ab.

Der Finanzdienstleistungs-Konzern beziffert die Nettoschäden der Terroranschläge in den USA auf 700 bis 900 Mio. Dollar (1,44 Mrd. Franken), teilte er am Montag mit.

Die Ereignisse in New York und Washington vom 11. September stellen damit den grössten Versicherungs-Schaden dar, den die ZFS je verkraften musste.

Diese neuen Zahlen sind massiv höher als die bisherigen; in ersten Schätzungen kurz nach den Anschlägen war die ZFS noch von Nettoschäden von 400 Mio. Dollar ausgegangen.

Gewinn-Warnung

«Erfahrungsgemäss übertragen sich die Nettoschäden zu 80 bis 85% auf den Reingewinn», sagte Konzernsprecherin Iris Roth.

Dies bedeutet, dass die Gruppe ihre ursprüngliche Gewinnprognose für das Jahr 2001 von 1,8 bis 2 Mrd. Dollar (3,2 Mrd. Franken) auf im schlimmsten etwas über eine Mrd. Dollar (1,656 Mrd. Franken) Fall reduzieren muss.

Der Gruppengewinn werde auch durch rückläufige Kapitalgewinne, geringere Anlage-Erträge und verminderte Erträge aus Geschäftsbereichen negativ beeinflusst, heisst es in der Mitteilung.

Absturz an der Börse

Die Gewinnwarnung verursachte an der Börse am Montagmorgen einen Kurssturz der Zürich-Aktie.

Bis kurz nach zehn Uhr verlor das Papier über 13,4% auf 303 Franken, um sich gegen Mittag auf 310 Franken zu erholen. Am Freitag hatte die Aktie mit 350 Franken geschlossen.

swissinfo und Agenturen

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