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CVP-Parteitag: Mit alten Werten aus der Krise

Die Christlich-demokratische Volkspartei will die Wirtschaft in der Krise wieder auf liberal-soziale Tugenden verpflichten. Die CVP-Delegierten haben am Samstag in Solothurn eine entsprechende Resolution verabschiedet.

CVP-Präsident Christophe Darbellay forderte zudem eine Nachhaltigkeitsoffensive für die Schweiz. Und er präsentierte mit dem 37-jährigen Basler Tim Frey überraschend auch den neuen Generalsekretär.

An ihrem Parteitag befasste sich die CVP schwerpunktmässig mit der Wirtschaftskrise und der Reaktion der Politik darauf. Im Zentrum stand die Resolution «Die liberal-soziale Marktwirtschaft», deren Grundsätzen die Partei wieder zum Durchbruch verhelfen will.

Nur wenn Wirtschaftsführer den Realitätssinn verlören, KMU keine Aufträge mehr erhielten und Menschen um ihre Zukunft bangten, müsse die Politik einschreiten.

Zudem forderte Darbellay einen schweizerischen Pakt für eine nachhaltige Wirtschaft. Dieser «swiss new deal green economy» solle die Schweiz in zehn Jahren zum Nachhaltigkeits-Land par excellence machen.

Auf dem Weg zu allfälligen neuen Erfolgen kann der Parteipräsident künftig auf einen neuen Generalsekretär zählen. Darbellay stellte den Delegierten Tim Frey als Nachfolger von Reto Nause vor, der inzwischen in der Berner Stadtregierung sitzt.

Der promovierte Politologe wird sein Amt Anfang April antreten.

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